20-Jähriger durch Schneefeld eingebrochen

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Bayerisch Gmain - Am Sonntag ist ein 20-Jähriger durch ein Schneebrett eingebrochen und in eine Kluft gefallen. Bergwacht und Hubschrauber mussten ausrücken:

Ein 20-jähriger Großgmainer ist am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr beim Nordabstieg vom Mittleren Rotofen (Schlafende Hexe) über freies Gelände in Richtung Rötelbach und Löwenschlucht durch ein Schneefeld eingebrochen und rund zwei Meter tief in eine Schmelzkluft abgestürzt.

Der junge Mann hatte Glück im Unglück, konnte sich selbst unverletzt befreien, war aber derart durchnässt und erschöpft, dass ihn die Reichenhaller Bergwacht und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ mit einem 50 Meter langen Rettungstau vom Schneefeld aus der Rinne ausfliegen musste. Der frierende und nur spärlich bekleidete Bergsteiger wurde notärztlich untersucht und dann von „Christoph 14“ zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen. Sieben Retter der Bergwacht waren rund eineinhalb Stunden lang im Einsatz.

Auch Wanderin braucht Hilfe:

Rund eine Stunde zuvor ging ein Alarm für die Bergwacht Teisendorf-Anger vom Teisenberg ein, wo eine erschöpfte 44-jährige Wanderin aus Kirchanschöring Hilfe brauchte. Die Frau war zu Fuß zwischen Seiberstadt und der Stoißer Alm im Bereich der oberen Höhenstraße unterwegs.

Wegen Kreislaufproblemen und Krämpfen konnte sie nicht weiter. Aufgrund des vielen Restschnees war eine direkte Anfahrt mit dem Bergwachtfahrzeug nicht möglich; deshalb wurde die Patientin mittels einer Trage von mehreren Rettern zur mittleren Höhenstraße getragen und dort einer Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übergeben, die die Frau zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Traunstein brachte. Sechs Bergwacht-Männer waren etwa zwei Stunden im Einsatz.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz

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