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Weitere Nutzung des Bergwirts? Es keimt Hoffnung auf

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Die früheren Pächter des Bergwirts hörten zum 1. Januar auf - doch der Eigentümer hat kein Interesse mehr an einem Wirtshausbetrieb, obwohl es Interessenten gab. Wie könnte die Gemeinde die Räume weiter nutzen?
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Taching - Die Schließung des traditionsreichen Bergwirts traf die Gemeinde schwer, die Situation mit dem Eigentümer schien verfahren. Nun gibt es wieder erste Hoffnungsschimmer für die Zukunft.

Die Wirtsleute Inge Gerum und Franz Kirschner hörten aus gesundheitlichen Gründen auf, damit war zum 1. Januar plötzlich Schluss mit dem Bergwirt: "Ein konkretes Angebot der Gemeinde ist bei uns erst Anfang Dezember 2017 eingegangen. Der Zeitpunkt war zu spät, um Verhandlungen zu führen", ließ Eigentümer Christian Fuchsbüchler dann über die "Südostbayerische Rundschau" verlauten - Bürgermeisterin Haas widersprach vehement, die Situation war verfahren.

Mögliche Übergangslösung: Die Gemeinde als Pächterin

Tachings Bürgermeisterin Ursula Haas: "Bin positiv gestimmt, dass es was wird."

"Seit Dienstag sind wir wieder im Gespräch", so Ursula Haas jetzt im gegenüber chiemgau24.de: "Ich bin positiv gestimmt, dass es was wird." Dass das Wirtshaus wieder öffnet steht dabei nicht zur Debatte, aber es geht sozusagen um einen Kompromiss: die Dorfgemeinschaft soll die Räume weiterhin nutzen können - Vereinsversammlungen, Faschingsfeiern, Theater, Leichenschmaus

Überlegt werden soll jetzt, dass die Gemeinde als Pächterin einspringt und dann die Räume zur Verfügung stellen kann. Ohne Küche, aber zumindest mit Ausschank und Essen vom Caterer. "In trockenen Tüchern ist noch nichts, aber wir reden zumindest wieder miteinander - eine schwebende Phase", so die Bürgermeisterin. Schließlich müsste sich die Gemeinde dann auch um Dinge wie eine Konzession kümmern.

Versammlungsräume werden gebraucht

Erst am Mittwoch wurden dem Tachinger Gemeinderat die Ergebnisse einer Bedarfsanalyse vorgestellt: Ja, in Taching werden eindeutig Veranstaltungsräume gebraucht. Grundlage sind Fragebögen der Bürgerbeteiligung aus dem November 2017. "Wenn wir den Bergwirt nicht nützen können, hätten wir in Taching sonst nichts mehr. Zumindest für größere Veranstaltungen ist die Pizzeria am See einfach zu klein", so Ursula Haas.

Eine weitere, theoretische Möglichkeit wäre auch ein Neubau eines gemeindeeigenen Veranstaltungsraumes. Doch diesen Planungen geht man erstmal nicht nach - erst will man versuchen, was im ehemaligen Bergwirt noch möglich wäre. Fix ist nur, dass mit dem Wirtshausbetrieb Schluss ist. Auch wenn es neue, interessierte Pächter gegeben hätte, sind die Eigentümer der Meinung, dass eine ländliche Gaststätte langfristig nicht mehr erfolgreich zu verpachten sei. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

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