Symbol für Frieden und Menschlichkeit

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Erste Empfängerin des Friedenslichts aus Bethlehem war Andrea Bernauer (rechts) vom Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Traunstein. Ein Mädchen der Jugendfeuerwehr aus dem Bezirk Braunau überbrachte ihr die, in der Geburtsstadt Jesu entzündete Flamme. Auf dem Bild von links: Kreisbrandrat Hans Gnadl, Tittmonings Bürgermeister Konrad Schupfner, Franz Parzinger, Bürgermeister der Stadt Traunreut, Florian Reiter, Fachkreisbrandmeister „Jugend“ und Andrea Bernauer.

Tittmoning - Mehrere hundert Feuerwehrler aus dem Landkreis kamen auf dem Stadtplatz zusammen, um das Friedenslicht aus Bethlehem in Empfang zu nehmen.

 Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier wurde das in der Geburtsstadt Jesu entzündete Kerzenlicht von Buben und Mädchen der oberösterreichischen Feuerwehren an die Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein übergeben. Bürgermeister Konrad Schupfner heiß die Gäste, die sich auf dem Stadtplatz versammelt hatten, willkommen und freute sich, dass Tittmoning schon zum 12. Mal Schauplatz der Friedenslichtübergabe ist.

Die Kerzenflamme als Symbol des Weihnachtsfriedens wurde bei der Feierstunde auf dem Tittmoninger Stadtplatz von Kerze zu Kerze weitergegeben.

Erfreut zeigte sich der Bürgermeister über die vielen Buben und Mädchen der Feuerwehrjugend, die sich als Boten des Friedenslichts engagieren. Zu keiner Zeit haben die Menschen mehr Sehnsucht nach Frieden als zur Weihnachtszeit. Das Friedenslicht erinnere uns daran, über den eigentlichen Anlass des Weihnachtsfestes nachzudenken. Georg Klausner, stellvertretender Landrat, erinnerte daran, dass schon 66 Jahre Frieden herrscht in Deutschland. Er hofft, dass das Friedenslicht dazu beitrage, das friedliche Miteinander zu erhalten und Europa immer mehr zusammenwachsen zu lassen. Kreisbrandrat Hans Gnadl wünschte den Feuerwehren und ihren Angehörigen, dass das Licht aus Bethlehem den Frieden in die Wohnungen und die Herzen bringen möge und Florian Reiter, Kreisjugendwart der Feuerwehren, freute sich, dass die Tradition der Friedenslichtübergabe so großes Interesse findet und wertete das Verschenken des Friedenslichts von der oberösterreichischen Feuerwehr an die bayerischen Feuerwehren als „Brückenschlag“ und Zeichen der Verbundenheit und Kameradschaft der Floriansjünger beidseits der Landesgrenze. Ludwig Reindl, stellvertretender Bezirkskommandant des Bezirks Braunau verriet, dass die Friedenslichtübergabe in diesem Jahr eine ganz besondere hätte sein sollen. Geplant war nämlich, dass Sarah Schinwald, das Friedenslichtkind 2011, die das Friedenslicht in Bethlehem entgegennehmen durfte, nach Tittmoning komme und das symbolische Friedenszeichen persönlich überbringt. Sarah wohnt in Munderfing, nur rund 40 Kilometer von Tittmoning entfernt und gehört der Jugendfeuerwehr an.

Andrang um das Friedenslicht: (von links) Florian Reiter (Fachkreisbrandmeister für die Jugendarbeit) Franz Parzinger (Bürgermeister der Stadt Traunreut), Georg König und Günter Wambach (beide Kreisbrandinspektoren im Lkr. Traunstein).

Ein Termin beim österreichischen Bundespräsident machte die Überraschung zunichte, bedauerte Reindl. Er wünschte, dass das Friedenslicht als Zeichen der Menschlichkeit und Geborgenheit vor allem den Menschen Hoffnung gebe, die es im Leben nicht so gut haben. Die Jugendfeuerwehrler aus Österreich wurden auf Brücke über die Salzach begrüßt und mit Fackelträgern der Jugendfeuerwehren Nußdorf und Tengling auf den Stadtplatz begleitet. Dort wurde das Licht aus Bethlehem von Kerze und Kerze weitergegeben. Als Erste wurde Andrea Bernauer, verantwortlich für das Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Traunstein, von einem Bub der österreichischen Jugendfeuerwehr mit dem Kerzenlicht beschenkt. Dann gaben es die Buben und Mädchen an die Feuerwehrjugend aus dem Landkreis Traunstein, die das Friedenslicht unmittelbar nach Ende der Feier in ihre Heimatstädte und –gemeinden brachten und verteilten. Seit vielen Jahren sind es die Jugendfeuerwehren, die die Flamme als „Lichtträger“ in Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, zu einsamen, behinderten und kranken Menschen bringen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von den Jungbläsern der Musikkapelle Inzing.

Pressemitteilung pv

Quelle: chiemgau24.de

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