Sportreferent und gemeinsame Sportstättenplanung

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TSV Besuch der Grünen/Bürgerliste. V.l.n.r. Stadtrat Ernst Wohlschlager, der technische Leiter Thomas Niemeier, Vereinsvorsitzender Winfried Orth; die Stadtratskandidaten Christian Daubner, Claudia Hartmann und Wolfgang Hartmann, Schatzmeisterin Ines Giesen und der sportliche Leiter Daniel Längst.

Freilassing - Die Grüne/Bürgerliste suchte nun das Gespräch mit Vertretern der Sportvereine ESV und TSV.

Auf Einladung der Grünen/Bürgerliste Freilassing kam der Vorsitzende vom ESV, Heinz Schenk, ins Augenhaus zum gemeinsamen Gedankenaustausch über die Zukunft der sportlichen Aktivitäten in Freilassing. 

Der Spitzenkandidat der Bürgerliste, Wolfgang Hartmann, spielte als Jugendlicher beim ESV Tennis, bevor er sich zum Langstrecken- und Berglauf begab, was er heute noch gerne macht. Er hat eine Marathon-Zeit von 2:44:36 aus München stehen und erinnert sich gerne an die Zeiten der Wettkämpfe vom Watzmann bis New York. Stadtrat Ernst Wohlschlager, der für eine vierte Legislaturperiode nicht mehr antritt, will jetzt mehr Zeit für den Sport gewinnen. Er läuft aktiv für die Laufgruppe Lokwelt Freilassing. Seine Marathon- Ambitionen sind für die nächste Jahre vorgegeben. 

Als dritter Gesprächspartner für Heinz Schenk war der Richter Christian Daubner dabei, der beim TCF Tennis und beim DJK in Traunstein Fußball spielt. Natürlich standen die Bauvorhaben beim ESV-Stadion im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem Vorsitzenden des Sportvereins. 

Das Stadion dürfe nicht aufgegeben werden - da war man sich schnell einig. Neue Umkleide- und Sanitärräume müssten sein, und Platz für Gymnastik, Tanz und Fechten, was Hartmann als Kind ausübte, sollten dringend mit eingeplant werden. Stadtrat Ernst Wohlschlager weiß als aktiver Sportler gut über die Wünsche und Notwendigkeiten Freilassinger Sportler Bescheid und kennt die Bedingungen zur Sportförderung aus Stadt und Land. Für den ESV dürfte das trotz Finanzzuschuss sehr schwer zu stemmen sein. 

 Als sinnvoll empfanden es alle Gesprächspartner, künftig einen Sportreferenten im Stadtrat zu benennen, der sich intensiv um die Belange aller sportlich aktiven Freilassinger kümmern soll. Nicht zielführend sei es, verschiedene Sportarten bei mehreren Vereinen gleichzeitig zu fördern. Spätestens beim Thema Jugendbetreuung gäbe es da Lücken. Aus diesem Grund gehen diesbezüglich die Fußballer des TSV mit ihrer Jugend auf den ESV zu. 

Der Vorschlag, bei der Neuplanung des Badylons zwei Dreifach-Turnhallen zu errichten, um die alte TSV-Halle endgültig zu entlasten, wurde vom Vorsitzenden des TSV, Winfried Orth, beim gemeinsamen Gespräch mit den Kandidaten der Grünen-Bürgerliste positiv aufgenommen. 

Der Unterhalt der sanierungsbedürftigen TSV-Halle könne auf Dauer durch den Verein nicht finanziert werden. „So wichtig die Halle gerade jetzt für die vielen sportbegeisterten Freilassinger ist, die wegen der Hochwasserschäden im Badylon ausweichen müssen, so deutlich wird man erkennen müssen, dass wir mit nur einer Turnhalle am Badylon nicht auskommen werden“, stellte der Grünen-Bürgerliste Kandidat Wolfgang Hartmann fest. Handball, Volleyball, Basketball, Rhönrad, Turnen, Kampfsport, Kinder- und Seniorensport, all das sei enorm wichtig für die Gesellschaft und brauche Platz und Betreuer. „Die Jugendarbeit, die hier geleistet wird, ist unbezahlbar“, so Stadtrat Wohlschlager. 

Der TSV Vorsitzende Winfried Orth sucht dringend nach Möglichkeiten der Abstimmung zwischen Stadt und Sportvereinen in der weiteren Sportstättenplanung.

Quelle: Pressemitteilung Grüne Freilassing

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