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Fluglärm: Anzeige politisch motiviert?

Mit Klagen auf deutscher und österreichischer Seite wollen lärmgeplagte Anwohner des Salzburger Flughafens ihre Forderung nach weniger Flugbewegungen durchsetzen. Rund 60.000 Starts und Landungen zählte der Airport am Stadtrand vergangenes Jahr.
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Mit Klagen auf deutscher und österreichischer Seite wollen lärmgeplagte Anwohner des Salzburger Flughafens ihre Forderung nach weniger Flugbewegungen durchsetzen. Rund 60.000 Starts und Landungen zählte der Airport am Stadtrand vergangenes Jahr.

Freilassing - Der Salzburger Flughafen hat auf die Anzeige der Flughafengegner mit einem offenen Brief reagiert. Ihnen wird darin unter anderem politische Motivation vorgeworfen.

Der Betriebsrat des Salzburger Flughafens hat sich zu der Anzeige der Fluglärmschutzverbände in Bayern und Salzburg geäußert. In einem offenen Brief wird den Verbänden vor allem politische Motivation vorgeworfen. Die wenigen Gegner des Flughafens würden lediglich ein medial wirksames Thema suchen, heißt es in dem Brief des Betriebsrates. Dass der Flughafen natürlich laut sei, sei kein Geheimnis. Allerdings würden sämtliche Anlagen und Einrichtungen rechtskonform betrieben.

Außerdem dürfe man nicht vergessen, dass der Salzburger Flughafen auch für rund 1500 Arbeitsplätze sorgt, so der Betriebsrat. Gerade für den Tourismus in der Region spiele der Flughafen zudem eine sehr wichtige Rolle. Außerdem habe sich die Flughafenleitung seit Jahren für die Belange der Nachbarn eingesetzt - zum Beispiel mit dem Verbot lauter Flugzeuge, das in Europa bisher einzigartig sei.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

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