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Salzach-Wasserkraft: Meinungen gespalten

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Bekennt sich klar zur Wasserkraft an der Salzach: Landrat Georg Grabner.

Anthering/Saaldorf-Surheim - Kaum sind die neuesten Pläne eines Wasserkraftwerkes an der Salzach bekannt, gibt es die ersten Reaktionen. Die Meinung ist gespalten.

"Ich begrüße diese Pläne", sagte Landrat Georg Grabner im BGLand24-Interview. "Es handelt sich um eine neuartige Lösung, die den Hochwasserschutz, die energetische Nutzung und die ökologischen Belange beinhaltet." Es sei die beste Lösung, da für die zweite Sohlstufe derzeit ein beantragtes Raumordnungsverfahren auf Ergebnis warten lasse. "Es hat dagegen viele Einwendungen gegeben", weiß Grabner. Der Landrat des Berchtesgadener Landes geht nicht davon aus, dass das bei den neuesten Kraftwerksplänen der Fall sein werde, da die Landschaft nicht zerstört werde.

Das sieht der Naturschutzbund Österreich anders: "In Österreich werden bereits 70 Prozent der Flussstrecken zur Stromerzeugung genutzt. Der Naturschutzbund erhebt daher den eindringlichen Appell, sicherzustellen, dass die nachkommenden Generationen wenigstens letzte Restbestände unverbauter Flusslandschaften erleben können", heißt es in einer Presseaussendung, die auch der Bund Naturschutz auf deutscher Seite unterstützt. "Der ökonomische Nutzen steht in keinem Verhältnis zum ökologischen Schaden", sind sich die Verantwortlichen auf beiden Seiten der Salzach sicher.

Das am Mittwoch in Anthering vorgestellte Konzept der Österreichisch-Bayerischen-Kraftwerke sieht ein Wasserkraftwerk zwischen Anthering und Surheim mit mobilen Modulen rein im Salzachbett vor. Die mobilen Module würden Hochwasser- und Fischschutz gewährleisten, wie den Geschiebedurchlass ermöglichen. Das Konzept soll jetzt Behörden und Politikern vorgestellt werden. Erst dann werde entschieden, ob es in den Projektstatus gehoben wird.

cz

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