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Grünen Kreisverband unter neuer Führung

Magdalena Wimmer und Wolfgang Ehrenlechner zum Sprecherteam gewählt

Das neue Sprecherduo im Kreisverband der Grünen Berchtesgadener Land: Magdalena Wimmer aus Freilassing und Wolfgang Ehrenlechner aus Teisendorf.
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Das neue Sprecherduo im Kreisverband der Grünen Berchtesgadener Land: Magdalena Wimmer aus Freilassing und Wolfgang Ehrenlechner aus Teisendorf.

Magdalena Wimmer und Wolfgang Ehrenlechner heißt das neue Führungsduo des Grünen Kreisverbands Berchtesgadener Land. Die Freilassingerin und der Teisendorfer wurden in der jüngsten Kreisversammlung im Gasthaus Steinbrünning, Gemeinde Saaldorf-Surheim, einstimmig zum neuen Sprecherteam gewählt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Steinbrünning - Die langjährigen Sprecher Gisela Bechmann und Bernhard Zimmer hatten bereits im Vorfeld durchblicken lassen, nicht mehr zur Wahl anzutreten. Bechmann zog sich aus privaten Gründen zurück, Zimmer sagte, dass er es nach 13 Jahren für sinnvoll halte, Jüngere an der Spitze zu haben. Elisabeth Hagenauer verabschiedete sich ebenfalls aus dem Kreisvorstand, den sie über Jahrzehnte mitprägte. Als Kreisrätin und stellvertretende Landrätin wird die Freilassingerin aber weiterhin aktiv sein. Zunächst berichtete das scheidende Sprecherteam aus der Vorstandsarbeit der vergangenen zwei Jahre. Dazu gehörte die Organisation des Kommunal- und des Bundestagswahlkampfs. Die Grünen hätten die Zahl der Sitze im Kreistag auf zwölf verbessert, Landratskandidat Dr. Bartl Wimmer sei in die Stichwahl gekommen, wo er ein beachtliches Ergebnis erzielte. Und mit Wolfgang Ehrenlechner habe man einen Bundestagskandidaten für den gemeinsamen Wahlkreis mit Traunstein gestellt.

Als besonders wichtig hoben Bechmann und Zimmer die vielen Besuche von Bundes- und Landespolitikern hervor, weil so die Anliegen vor Ort erfolgreich in die Bundes- und Landespolitik getragen werden könnten. Dabei betonten sie, dass die Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, MdL Eva Lettenbauer, dreimal zu Veranstaltungen und Vor-Ort-Terminen im Landkreis war. Mit großem Interesse für Details und ihrem herzlichen Auftreten habe die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin und aktuelle Kulturstaatsministerin Claudia Roth bei ihren zwei Besuchen besonders begeistert. Mit der Pandemie sei es schwieriger geworden, die Mitglieder zusammenzubringen und weiter im Austausch zu bleiben, so Bernhard Zimmer. Daher habe der Kreisverband zahlreiche Onlineveranstaltungen mit interessanten Referenten durchgeführt. Sehr erfreulich sei, dass es trotz Pandemie einen deutlichen Mitgliederzuwachs in den letzten beiden Jahren gegeben habe: inzwischen zählt der Kreisverband Berchtesgadener Land 160 Mitglieder.

Im Anschluss hielten die beiden Kandidaten Magdalena Wimmer und Wolfgang Ehrenlechner engagierte Bewerbungsreden. Die 30-Jährige hob hervor, dass man die weltweiten Auswirkungen der Klimakrise neben dem Krieg und der Pandemie nicht vergessen solle. Daher müsse sich Grüne Politik auch weiterhin für erneuerbare Energien, für Naturschutz und für ein nachhaltiges Leben einsetzen. Es sei ihr ein großes Anliegen für eine ökologischere, klimagerechtere und sozialere Zukunft zu arbeiten. Als Kreissprecherin wolle sie sich dafür einsetzen, dass der Kreisverband für jüngere Menschen attraktiver werde. „Ich möchte die jungen Leute im Berchtesgadener Land motivieren, politisch aktiv zu werden und Netzwerke zu bilden, weil die Themen der Grünen so relevant sind wie noch nie“, so die studierte Biologin, die als Lehrerin arbeitet.

Wolfgang Ehrenlechner richtete den Blick auf die Landtagswahl im nächsten Jahr. Der 41-jährige Teisendorfer sagte, er wolle die Strukturen des Kreisverbandes stärken, um mit den Ortsverbänden einen starken, erfolgreichen Wahlkampf zu gestalten. „Es ist wichtig, die Ortsverbände bei der Mitgliedergewinnung zu unterstützen“. Ehrenlechner, der als Geschäftsführer der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit tätig ist, sieht viel Potential etwa in Fortbildungsangeboten, in denen das Know-how effizienter Wahlkampfmethoden vermittelt wird. Das vordringlichste Projekt im Landkreis sei für ihn, die Energieversorgung klimaneutral aufzustellen.

Bei der anschließenden Wahl unter der Leitung des Laufener Stadt- und Kreisrats Franz Eder fiel das Votum für die Kreissprecher einstimmig auf Magdalena Wimmer und Wolfgang Ehrenlechner. Als Kassiererin wiedergewählt wurde Monika Schmiedt-Köpnick und als Kassier Winfried Köpnick, beide aus Laufen, als Beisitzer Ulrike Schweiger aus Freilassing, Karin Kleinert aus Surheim, Matthias Lutz aus Laufen und Bernhard Zimmer aus Piding. Die Biologin Gisela Badura aus Marktschellenberg war nicht mehr zur Wahl als Beisitzerin angetreten. Gegen Ende der Versammlung stimmte der Kreisverband noch über ein wichtiges Thema ab. Man beschloss, sich für eine Förderung der Installation von Solarthermieanlagen einzusetzen. Denn Solarthermie biete eine einfache und etablierte Möglichkeit, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren. Hierzu sei auch eine Veranstaltung mit MdB Dieter Janecek geplant, wie Bernhard Zimmer informierte. Bei angeregten Gesprächen ließen die Mitglieder die Kreisversammlung im Steinbrünninger Wirtshaus gemütlich ausklingen.

Pressemitteilung BGL-Grünen 

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