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Etwa 20 Prozent mehr Strom durch 3 Kaplan-Turbinen

Saaldorf-Surheimer CSU besichtigt größte Kraftwerksbaustelle in Deutschland

Eine Delegation des CSU-Ortsverbandes Saaldorf-Surheim um Landrat Bernhard Kern (2. von rechts), 2. Bürgermeister Maximilian Lederer (links) und Ortsvorsitzenden Markus Wallner (mitte) machte sich auf den Weg nach Töging am Inn, um von Bauleiter Ralph Brenner (rechts) Informationen zur aktuellen Kraftwerksbaustelle zu erhalten.
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Eine Delegation des CSU-Ortsverbandes Saaldorf-Surheim um Landrat Bernhard Kern (2. von rechts), 2. Bürgermeister Maximilian Lederer (links) und Ortsvorsitzenden Markus Wallner (mitte) machte sich auf den Weg nach Töging am Inn, um von Bauleiter Ralph Brenner (rechts) Informationen zur aktuellen Kraftwerksbaustelle zu erhalten.

Der CSU-Ortsverband Saaldorf-Surheim besichtigte kürzlich mit Landrat Bernhard Kern, 2. Bürgermeister Maximilian Lederer und interessierten Bürgern die Baustelle des Innkraftwerks in Töging am Inn. Bauleiter Ralph Brenner der Firma Porr erläutert den Besuchern zu Beginn etwas zur Geschichte des Kraftwerks.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Saaldorf-Surheim - Das Kraftwerk, welches 1924 in Betrieb genommen wurde, wird nach fast 100 Jahren Laufzeit erneuert. Dazu soll der Wasserstand des Innkanals erhöht werden und das bisherige Kraftwerk durch einen Neubau ersetzt werden. Dort sollen 3 Kaplan-Turbinen etwa 20 Prozent mehr Strom gewinnen als bisher. Das denkmalgeschützte bisherige Kraftwerk wurde dabei außer Betrieb genommen, soll jedoch erhalten bleiben. Geplant ist, die Leistung auf 118 MW zu steigern, womit dann etwa 700 GWh elektrische Energie pro Jahr produziert werden können, was etwa dem Jahresstrombedarf von 200.000 Haushalten entspricht.

Neben dieser Modernisierung und Effizienzsteigerung soll durch eine Vielzahl von ökologischen Schutzmaßnahmen auch die Umweltauswirkungen des Kraftwerks minimiert werden. Insgesamt soll der Umbau, dessen Vorarbeiten 2018 begonnen haben, etwa 250 Mio. Euro kosten. Brenner erläutert den Besuchern, dass auf der Baustelle bis zu 150 Personen beschäftigt sind. Für die Arbeiter wurde eine allumfassende Infrastruktur auf dem Baustellengelände erstellt. Wobei aufgrund der Coronapandemie zahlreiche zusätzliche Hygienemaßnahmen notwendig waren, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Arbeiter können bei Bedarf dazu in zwei Schichten auf der Baustelle arbeiten.

Bei den größten Betonierarbeiten wurde der Beton aus bis zu fünf Mischwerken angeliefert und mit 4 Betonpumpen in bis zu drei Meter dicken Wände eingebracht. Es wurde dazu auch berichtet, dass für sämtliche Betonarbeiten ein Spezialbeton verwendet wurde. Ein wichtiger Meilenstein war aber auch die Montage der drei je 180 Tonnen schweren Turbinen. Diese wurden mit den zwei im Kraftwerkshaus montierten Portalkränen in das Turbinenhaus gehoben. Ralph Brenner erläuterte den Besuchern, wie komplex die Betonarbeiten in den einzelnen Kraftwerkskanälen sind. Es wurde aber auch die schwierige Situation der Materialbeschaffung diskutiert. Der Bauleiter konnte den Besuchern berichten, dass man aufgrund frühzeitiger Materialbestellungen bisher vor größeren Lieferverzögerungen verschont blieb.

Nachdem im September 2021 das Kraftwerk für den Bau des neuen Kraftwerks außer Betrieb genommen wurde, hofft man, dass man zum Frühjahr 2022 mit der Stromproduktion mit den ersten beiden Turbinen beginnen kann. Am Ende waren die Besucher beeindruckt über die Dimensionen des Kraftwerks, die nach der Fertigstellung aber größtenteils nicht mehr sichtbar sind. Ortsvorsitzender Markus Wallner bedankte sich bei Ralph Brenner für die interessante Führung über die größte Kraftwerksbaustelle in Deutschland. Einig war man sich auch, dass dies ein wichtiger Baustein für eine Gewinnung von nachhaltiger Stromgewinnung ist.

Pressemitteilung CSU-Ortsverband Saaldorf-Surheim, Ortsvorsitzender Markus Wallner

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