Neue Straßenbeleuchtung

Neue Lampen: Gemeinde spart fast 40 Prozent

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Bürgermeister Ludwig Nutz und Geschäftsleiter Rudolf Niederauer begutachten ein neues Lichtmanagement für die Straßenbeluchtung.

Saaldorf-Surheim - Wer demnächst in der Gemeinde unterwegs ist, sollte sich die Straßenlampen mal etwas genauer anschauen. Denn Saaldorf-Surheim hat umgerüstet - und spart.

Bereits seit geraumer Zeit hat sich der Saaldorf-Surheimer Gemeinderat mit einem Konzept zur Energieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung beschäftigt. Bei der Sitzung am 11. April 2013 sprach sich der Gemeinderat dann dafür aus, eine Umrüstung auf energiesparende Lampen vorzunehmen. Insgesamt 504 Straßenlampen gibt es im Gemeindegebiet.

Beauftragt wurde die Firma E.K.O. aus Wals-Siezenheim, die eine Feinanalyse der vorhandenen Beleuchtungsanlage mit 17 Schaltstellen vorgenommen hatte. Diese hatte empfohlen, die vorhandenen 211 Quecksilberdampflampen auf moderne und langlebige Natriumdampfhochdrucklampen umzurüsten. Ferner wurden 55 Stück neue Natriumdampfhochdruckleuchten installiert, welche die alten Langfeldleuchten ersetzten, für die keine Ersatzteile mehr erhältlich sind. In 10 von insgesamt 17 Schaltstellen wurden Lichtmanagementgeräte eingebaut, um die Beleuchtungsleistung in der Nacht stufenweise absenken zu können.

Bürgermeister Ludwig Nutz sagte, dass die Technik der Zukunft sicher LED-Leuchten sind, die Weiterentwicklung dieser Technik dauert aber sicherlich noch bis 2017. Eine sofortige Umrüstung auf LED-Leuchten ist wirtschaftlich nicht vertretbar, da die Investitionskosten erheblich höher wären.

Mit den nun getätigten gesamten Maßnahmen erwartete die Gemeinde eine Energieeinsparung von 55.000 Kilowattstunden im Jahr, also eine Einsparung von 38 Prozent, wobei sich die Kosten der Umrüstung in 5,9 Jahren amortisieren sollten.

Bürgermeister Ludwig Nutz konnte nun die ersten Ergebnisse der Umrüstung vorstellen und er konnte erfreut berichten, dass die erwarteten Einsparungen durch die Umrüstung sogar noch deutlich übertroffen wurden.

Bisher betrugen die jährlichen Stromkosten bei der Straßenbeleuchtung circa 36.000 Euro. Nach der Umrüstung reduzierten sich diese auf 21.500 Euro, was einer Energieeinsparung von 40,5 Prozent entspricht. Die jährliche Energieeinsparung beträgt somit 58.000 Kilowattstunden, das entspricht 15 Haushalten. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt demnach 35.000 Tonnen.

Erfreulich ist auch, so Bürgermeister Ludwig Nutz, dass sich die Investitionen von circa 80.000 Euro bereits in 4,8 Jahren amortisieren werden. Sämtliche Arbeiten wurden durch ein örtliches Elektrounternehmen durchgeführt, berichtete der Bürgermeister.

pw

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