Wahlplakat als „Kunstwerk“ gestalten

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Saaldorf-Surheim: Kreation eines neuen Wahlplakat für „Wunsch-Bürgermeister“.

Saaldorf-Surheim - Da wollte sich wohl eine künstlerisch begabte Person einen „Wunschbürgermeister“ zaubern: Was wohl die gemalten Symbole wohl bedeuten mögen?

„Ich male mir meinen Wunschbürgermeister“, keine schlechte - nein schon fast eine revolutionäre Idee. Schließlich soll der Bürgermeister ja Meister aller Bürger sein.

Also, warum nicht schon im Vorfeld ein Meisterwerk aus ihm kreieren? Und unterscheidet sich das Werk, aufgefunden an einer Sillersdorfer Stadlwand, nicht wohltuend von den übrigen gleichförmigen Köpfen, die uns derzeit bettelnd anschauen? Zwar lässt die künstlerische Ausführung auf eher schlichtes Grafik-Handwerk schließen, aber dafür ist die Symbolik geradezu entlarvend.

Nehmen wir die Augenbinde: Ist ein Bürgermeister überhaupt überlebensfähig, wenn er nicht zur rechten Zeit ein Auge zudrückt? Der fehlende Zahn könnte als Hinweis interpretiert werden, dass der künstlerisch Verewigte schon mal im örtlichen Wirtshaus kontraproduktiv zugange war. Und schließlich lässt die Kombination aus Drei-Tage-Stoppeln und barockem Schnauzer Verehrerinnen zwischen neun und neunzig Jahren vermuten.

Was bleibt als Fazit: In knapp zwei Wochen wird nicht gemalt, sondern „gewählt“!

nh

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