Nach Wohnhausbrand in Schign:

Brand: Opfer bringt gesundes Mädchen zur Welt

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Saaldof-Surheim - So nah können Leid und Freud liegen: Bei dem Wohnhausbrand in Schign musste eine Hochschwangere vorsichtshalber ins Krankenhaus. Nun brachte sie ein gesundes Kind zur Welt:

Sabrin D., die beim verheerenden Brand in Schign, den Flammen entkommen war, aber ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat, brachte am gestrigen Freitag im Reichenhaller Krankenhaus ihr drittes Kind, ein gesundes Mädchen, zur Welt.

Wenn sie das Krankenhaus verlassen kann, wird sie ebenso wie ihre Schwester Sarah und deren zwei Kleinkinder vorübergehend in einer Notunterkunft leben. Beide junge Familien möchten allerdings schnell wieder in eine eigene Wohnung ziehen und suchen dazu dringend Hilfe.

Helfen will auch die Gemeinde. Geldspenden können unter dem Vermerk „Spende Brand“ auf die folgenden Konten der Gemeinde Saaldorf-Surheim überwiesen werden: Sparkasse Berchtesgadener Land (BLZ 71050000 – Konto-Nr. 275 099), Raiffeisenbank Rupertiwinkel (BLZ 70169191 – Konto-Nr. 2510880)

Unter der Telefonnummer 6307-17 erteilt die Gemeinde auch Auskunft, wo Sachspenden abgegeben werden können.

Norbert Höhn

Das Haus in Schign am Tag nach dem Feuer

Brand in Schign: Haus ist Ruine

Der Polizeibericht zum Brand

Am Mittwochnachmittag, 26.02.2014, ist es zu einem Großbrand an einem Wohnhaus gekommen. Eine hochschwangere Frau musste sicherheitshalber in ein Krankenhaus eingeliefert werden, ein Feuerwehrmann erlitt eine leichte Verletzung im Gesicht.

Gegen 15.30 Uhr wurde der Brand gemeldet und ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte zur Brandbekämpfung an. Die Löscharbeiten an dem freistehenden, lichterloh brennenden Mehrparteienhaus dauerten bis in den Abend an. Die Einsatzkräfte mussten sogar mit einem Bagger Teile des Hauses zum Einsturz bringen, da sich die Flammen auf andere Anwesend waren zur Brandzeit der Eigentümer und ein hochschwangere Frau mit ihrem 2-jährigen Kind. Die schwangere Frau wurde mit Schock sicherheitshalber in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei der Brandbekämpfung erlitt ein Feuerwehrmann eine Gesichtsverletzung und wurde ambulant behandelt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden an dem Haus kann derzeit noch nicht beziffert werden, dürfte aber sicher mehrere hunderttausend Euro betragen

Die Ermittlungen der Kripo an dem schwer beschädigten Wohnhaus haben derzeit noch kein eindeutiges Ergebnis zur Brandursache ergeben. Derzeit liegen jedoch keine Hinweise vor, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuten würden.

Pressemitteilung des Polizeipräsidums Oberbayern Süd

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