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 Vergleich der Betriebskosten liegt vor

Neue Kläranlage in Saaldorf-Surheim - Welche Bauvariante die wahrscheinlichste ist

Das Rathaus der Gemeinde Saaldorf-Surheim
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Das Rathaus der Gemeinde Saaldorf-Surheim

 „Im Moment liegen wir zeitlich im Plan“, freut sich Bürgermeister Andreas Buchwinkler. Den Neubau der Kläranlage der Gemeinde Saaldorf-Surheim hatte sein Vorgänger und heutiger Landrat Bernhard Kern noch 2019 als „heikles Thema“ bezeichnet. Aus den drei möglichen Bauvarianten zeichnet sich nun ein Favorit ab.

Saaldorf-Surheim - Bei der langjährigen Problematik zum Bau der neuen Kläranlage scheint nun ein Ende absehbar. Bereits im September wurden in der Gemeinderatssitzung die drei folgenden verschiedenen Bauvarianten vorgestellt und deren Vor- und Nachteile diskutiert:

  •  Variante 1: Kombibecken
  •  Variante 2: BIOCOS-Anlage
  •  Variante 3: SBR-Anlage

Bei den Betriebskosten zeichnet sich ein Favorit ab

Nun liegt der Gemeinde die Betriebskostenermittlung vor. Die Variante 1 ist dabei mit einem Projektkostenbarwert von rund 14.588.000 Euro als die wirtschaftlichste Variante zu beurteilen. - Allerdings dicht gefolgt von Variante 2 mit Kosten von 14.690.000 Euro. Am teuersten wäre die Variante 3 mit 17.463.000 Euro. Die Personalkosten schätzt man bei allen drei Baumöglichkeiten gleich hoch ein. Sie wurden daher bei der Sitzung außer Betracht gelassen.

Wie es nun weitergeht

Der Gemeinderat will nun die erste Variante mit dem Kombibecken weiterverfolgen. Da die zweite Variante aber kostenmäßig nicht sehr viel höher liegt, sollen bei der Ausschreibung auch Nebenangebote zugelassen werden. Die Variante 3 schätzt der Bürgermeister inzwischen als sehr unwahrscheinlich ein.

Die Unterlagen sind laut Bürgermeister soweit erarbeitet. Im Herbst 2023 soll somit die Ausschreibung stattfinden. Der Baustart ist für das Frühjahr 2024 geplant. Im Jahr 2025 möchte Saaldorf-Surheim die neue Kläranlage dann in Betrieb nehmen.

Die Gemeinde unterhält derzeit noch zwei Kläranlagen, eine in Saaldorf, die andere in Surheim. Da diese beiden Werke aufgrund ihres Alters aber nicht saniert werden können, hatte die der Gemeinderat eine gemeinsame Anlage als Neubau in Surheim beschlossen. Im Jahr 2019 hatte es viel Kritik am damaligen Bürgermeister und heutigen Landrat Bernhard Kern gegeben. Ihm wurde Geheimhaltung vorgeworfen, weil er das „heikle Thema“ in einer nicht-öffentlichen Sitzung behandelte.

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