Eintauchen in „A Different Place“

Saaldorfer Komponist veröffentlicht am 31. Dezember sein erstes Album

Der Saaldorfer Komponist Veit Vergara hat sein erstes Album zu Hause in Saaldorf komponiert, aufgenommen und produziert. „A Different Place“ erscheint am 31. Dezember auf allen großen Streaming-Plattformen.
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Der Saaldorfer Komponist Veit Vergara hat sein erstes Album zu Hause in Saaldorf komponiert, aufgenommen und produziert. „A Different Place“ erscheint am 31. Dezember auf allen großen Streaming-Plattformen.

Saaldorf - „A Different Place“ heißt das Debütalbum des Saaldorfer Komponisten Veit Vergara. Veröffentlicht wird es am 31. Dezember auf allen großen Streaming-Plattformen wie Spotify, Youtube, Deezer und Apple Music. Schon die ersten Sequenzen, die der junge Komponist auf seiner Homepage präsentiert, sind vielversprechend. Er will die Hörer auf eine abwechslungsreiche Reise mitnehmen und lädt sie zum Eintauchen in neue Sphären ein.

Veit Vergara hat für sein erstes Album Filmmusik komponiert, eine Richtung der Musikbranche, die ihn besonders fasziniert und in der er schon ein paar Auszeichnungen bekam. Letztes Jahr hat er zum Beispiel die Musik für den Kurzfilm „Der Abschiebebescheid“ seines Freundes Georg Eder geschrieben. Der Film bekam den 1. Preis beim „Baden-Baden-Award“, einem renommierten Nachwuchswettbewerb der Film- und Veranstaltungsbranche. Heuer hat er die Musik für „rubato“ komponiert, einen Trickfilm von Julia Soost. Auch dafür gab es beim Trickfilmwettbewerb für das neue Konzerthaus in München einen 1. Preis.


Eigentlich wollte der 22-Jährige Kameramann oder Regisseur werden, doch da er seit frühester Jugend Musik macht, hat er einfach beide Kunstrichtungen kombiniert. Vergara ist in der Gemeinde Saaldorf-Surheim aufgewachsen und hat im Laufener Gymnasium Abitur gemacht. Inzwischen studiert er an der Universität Mozarteum Salzburg Komposition, Musiktheorie, Chor, Klavier, Gehörbildung und Filmmusik. Er ist im fünften Semester. Seit er acht Jahre alt ist spielt er Klavier, während seiner Zeit am Gymnasium hat er unter anderem bei der Schul-Bigband mitgewirkt. Sein Vater, der aus Ecuador kommt, ist ebenfalls Musiker. Daher ist er schon immer mit vielen Musikstilen aufgewachsen und offen für alle Richtungen, seien es südamerikanische Latin-Rhythmen, bayerische Volksmusik, Jazz, Rock- und Popstandards.

Auch in das Debütalbum hat Vergara viele Stile einfließen lassen und seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Die klangliche Bandbreite der 13 Stücke ist groß, reicht von ruhigen Titeln wie „Safe Bay“ über mystisch wirkende Melodien in „Back to Zero“ bis hin zu wuchtigen, voluminösen Songs wie „Snow through a Black Hole“. Als Vorbilder nennt er unter anderem so berühmte Musiker wie Hans Zimmer, einen der bekannten Filmkomponisten in Hollywood. Seine Soundtracks zu „Last Samurai“ oder „Fluch der Karibik“ sind legendär. Veit Vergara erzählt, dass er die letzten Monate, in denen er wegen Corona nicht viel raus konnte, genutzt und seine Ideen umgesetzt habe. Die Musik für sein Debütalbum hat er nicht nur komponiert, sondern auch zu Hause im eigenen Tonstudio aufgenommen und produziert.


Stage-Piano, E-Gitarren und Melodica hat der 22-Jährige selbst eingespielt, die anderen Instrumente, etwa die Streicher, sind durch Sampling entstanden. Beim Sampling kauft der Komponist live eingespielte Instrumente und fügt die Sounds am Computer zu seinen eigenen Aufnahmen hinzu (Hörproben unter https://www.veitvergara.com).

Nächstes Jahr wird Vergara das Studium mit dem Bachelor abschließen. Mit dem neuen Album will er nicht nur die Zuhörer zum Eintauchen und Verweilen einladen, der junge Komponist wird sich damit auch bei Regisseuren bewerben.

kkl

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