Kommunalwahl 2014 - Saaldorf-Surheim

Kern wird der Nachfolger von Ludwig Nutz

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Saaldorf-Surheim - Ludwig Nutz kandidierte nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters. Beim Kampf um seine Nachfolge setzte sich Bernhard Kern (CSU) klar durch.

Die Bürger in Saaldorf-Surheim haben gewählt und ihren Bürgermeister eindeutig bestimmt: Bernhard Kern von der CSU gewann. So schaut der künftige Gemeinderat aus:

Analyse der Ergebnise mit Einzelstimmen für die Kandidaten:

Neben dem neuen Bürgermeister Bernhard Kern ziehen weitere 8 CSU-Mitglieder in den neuen Gemeinderat ein. Die meisten Stimmen, nämlich 2674 holte Bernhard Kern. Bei der Wahl zum Bürgermeister holte er 1629 Stimmen, das sind 62,06 Prozent. Für die CSU ziehen in den Gemeinderat ein Maximilian Lederer, Surheim (1820 Stimmen), Christine Prechtl-Jahn, Saaldorf (1586), Evelyn de Marco-Maier,Gausburg (1489), Christian Resch, Abtsdorf (1446), Tobias Stubhann, Surheim (1422), Stefan Kanz, Abtsdorf (1307), Markus Wallner, Saaldorf (1120) und Stefan Gruber, Surheim (878). Erster Nachrücker bei der CSU ist Martin Huber aus Saaldorf mit 753 Stimmen.

Die CSU erhielt bei der Wahl ein Mandat weniger als bei der letzten Kommunalwahl. Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass die Zugpferde Anton Kern, Franz Rehrl und Theresia Heinz nicht mehr für den Gemeinderat kandidierten.

Erstmals ging in Saaldorf-Surheim die Junge Liste bei der Kommunalwahl an den Start. Spitzenkandidat Andreas Buchwinkler erreichte bei der Bürgermeisterwahl 37,94 Prozent (996 Stimmen). Beim Gemeinderat erreichte er mit 2002 Stimmen die zweithöchste Stimmenzahl aller Gemeinderäte. Aus dem Stand erreichte die Junge Liste vier Mandate. Gewählt wurden neben Andreas Buchwinkler Blasius Standl, Großgerstetten (1337), Josef Hagenauer, Reit (725) und Stefanie Bauregger, Saaldorf (555).

Im Gesamtergebnis bedeutet dies 20,13 Prozent. Mit diesem Ergebnis kann die Junge Liste mehr als zufrieden sein. Insgesamt erhielt die Junge Liste 9967 Stimmen. Erste Nachrückerin bei der Jungen Liste ist Eva Seyfferth aus Surheim mit 522 Stimmen.

Im letzten Gemeinderat war die Freie Wählergemeinschaft Saaldorf-Surheim mit vier Gemeinderäten vertreten und die Überparteiliche Wählergemeinschaft Saaldorf-Surheim mit drei Gemeinderäten. Diese beiden Gruppierungen haben im Herbst 2013 fusioniert und gingen bei der Kommunalwahl 2014 als „Freie Überparteiliche Wählergemeinschaft“ an den Start. 10159 Stimmen fielen auf diese Liste, das bedeutet 20,52 Prozent. Mit diesem Ergebnis schickt die FÜW vier Gemeinderäte in den neuen Gemeinderat. Für die Freien Wähler insgesamt bedeutet dies einen Verlust von drei Sitzen, womit eigentlich niemand gerechnet hatte. Die meisten Stimmen holte Robert Eder, Saaldorf (1444 Stimmen), gefolgt von Albert Gaugler, Surheim (865) und Johann Butzhammer, Schign (776). Den vierten Gemeinderatssitz für die FÜW holte der Vorsitzende Franz Mooser, Saaldorf mit 758 Stimmen. Erste Nachrückerin ist Monika Veiglhuber, Saaldorf mit 645 Stimmen. Der bisherige Gemeinderat Erwin Rottler schaffte mit 604 Stimmen den Einzug ins Gremium nicht mehr. Der bisherige zweite Bürgermeister Franz Singhartinger kandidierte für den neuen Gemeinderat nicht mehr. Dies war für die FÜW schon ein gewisses Manko.

Die SPD war bisher mit Franz Hagenauer und Dr. Klaus Koch im Gemeinderat vertreten. Insgesamt erreichte sie 4020 Stimmen (8,12 Prozent), was wiederum zwei Mandate bedeutete. Franz Hagenauer holte mit 1223 Stimmen ein gutes Ergebnis und Dr. Klaus Koch erreichte 853 Stimmen. Diese beiden ziehen wieder in den neuen Gemeinderat ein. Erste Nachrückerin ist Rosina Rau, Surheim mit 386 Stimmen. Die SPD ist zufrieden, hat sie doch ihr Ergebnis von 2008 bestätigen können.

Auch die Grünen stellen im neuen Gremium wieder zwei Gemeinderäte. Insgesamt gab es für diese Partei 5378 Stimmen, das sind 10,86 Prozent. Nicht mehr für den neuen Gemeinderat kandidierten die bisherigen Räte Norbert Höhn und Hans Bamberger. Die meisten Stimmen holte der Spitzenkandidat Dr. Notker Mallach, Steinbrünning. Er erreichte 557 Stimmen. Karin Kleinert aus Surheim zieht mit 485 Stimmen als zweite Grüne in den neuen Gemeinderat ein. Erster Nachrücker ist Peter Zebhauser, Saaldorf mit 474 Stimmen.

Die Wahlbeteiligung in Saaldorf-Surheim lag bei 62,43 Prozent, das sind 2695 Wähler bei 4317 Wahlberechtigten. Überraschend ist, dass nur 1090 Wähler an die Urnen gingen, jedoch verzeichnete man 1605 Briefwähler

(Quelle: Peter Wimmer)

Die Bürgermeister-Kandidaten für die Wahl 2014:

Bernhard Kern tritt für die CSU an. Der 45-Jährige, der als Geschäftsleiter in einem Ingenieurbüro tätig ist, tritt somit für die Partei des amtierenden Bürgermeisters an. Er will die Arbeit seines Vorgängers ohne große Änderungen fortsetzen. Sein Hauptziel ist es, die Wasserkraftnutzung an der Salzach weiter voranzutreiben.

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Saaldorf-Surheim: Bernard Kern von der CSU (links) und Andreas Buchwinkler von der Jungen Liste.

Die Junge Liste setzt ihre Hoffnungen auf Andreas Buchwinkler. Der Zimmerermeister macht dem Namen seiner Partei alle Ehre und tritt mit nur 30 Jahren zur Wahl des Gemeindeoberhaupts an. Seine Vision für die Gemeinde bezeichnet er wie folgt: "Die Bevölkerung kauft regionale Produkte am Wochenmarkt in der Gemeinde, surft mit Höchtgeschwindigkeit im Internet und fährt im Stundentakt an der neuen Bahnhaltestelle von und nach Saaldorf-Surheim."

Mehr Informationen zu den Kandidaten und ihren Vorstellungen für Saaldorf-Surheim finden sie hier.

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