Fluthelferehrung in Saaldorf:

Hochwasser-Helden in Saaldorf geehrt

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Die geehrten Saaldorfer Feuerwehrleute und ehrenamtlichen Fluthelfer, rechts Bürgermeister Ludwig Nutz, daneben Kommandant Matthias Nutz.

Saaldorf - Staatsregierung und Bayerischer Landtag ehren Saaldorfer Feuerwehrmänner für ihre Hilfe bei der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 – auch neun Privatpersonen wurden geehrt:

Bei der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 waren die Feuerwehren und Hilfskräfte in der Region bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gefordert. Dies haben die Bayerische Staatsregierung und der Bayerische Landtag nun in entsprechender Form gewürdigt und den beteiligten Hilfskräften eine Ehrung zukommen lassen. Auch die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Saaldorf und neun "Nichtfeuerwehrer", darunter sechs Frauen konnten vor kurzem im Feuerwehrhaus Saaldorf mit einer Urkunde und dem Fluthelferabzeichen ausgezeichnet werden. 

Kommandant Matthias Nutz begrüßte dazu auch Bürgermeister Ludwig Nutz, der die Ehrung zusammen mit ihm vornahm sowie die Aktiven der Wehr, die allesamt in Uniform erschienen waren. Ebenso galt sein Gruß fünf Damen und den Nichtfeuerwehrern, die sich bei der Flutkatastrophe ehrenamtlich so großartig engagiert hatten. Sebastian Hafner zeigte zuerst einen Film über die Hochwasserkatastrophe, wie sie in Bayern bisher noch nicht vorgekommen ist. Kommandant Matthias Nutz sagte, dass in 21 bayerischen Landkreisen Katastrophenalarm ausgelöst werden musste, wobei78.000 ehrenamtliche Helfer über 930.000 Einsatzstunden geleistet haben. Er dankte vor allem auch den Frauen, welche die Saaldorfer Wehr großartig unterstützt hatten. Sie kümmerten sich um die Verpflegung, trockneten die Wäsche und unterstützten die Einsatzkräfte wo sie nur konnten. 

Bürgermeister Ludwig Nutz sagte, es sei eine Ehre für ihn, die Urkunden und Abzeichen an die ehrenamtlichen Helfer überreichen zu dürfen, die so großartige Hilfe geleistet hatten, bei einem Ereignis wie es in der Region noch nie dagewesen ist. Dies ist beileibe keine Selbstverständlichkeit, denn bei den Einsätzen war viel Überwindung notwendig und die Feuerwehrleute sowie die anderen Helfer musstenbis an die Grenze ihrer physischen und psychischen Substanz gehen. Dies ist aller Ehren wert und wurde auch in der Bevölkerung anerkannt. Ein solches Engagement kann nicht hoch genug gewürdigt werden und deshalb hat sich der Bayerische Staat entschlossen, die uneigennützigen Helfer mit einer Urkunde und dem Fluthelferabzeichen zu ehren. 

Innenminister Joachim Herrmann dankte in seinem Schreiben den Helfern für ihren selbstlosen Einsatz und die außergewöhnlich engagierte Arbeit bei diesem Hochwasserereignis, bei dem die Bürgerinnen und Bürger enger zusammengerückt sind, worauf wir mit Recht stolz sein können, so der Innenminister. Kommandant Matthias Nutz und Bürgermeister Ludwig Nutz überreichten dann an die Damen und die Feuerwehrleute sowie die anderen ehrenamtlichen Helfer je eine Ehrenurkunde, die von Ministerpräsident Horst Seehofer und Landtagspräsidentin Barbara Stamm unterschrieben war, sowie das Fluthelferabzeichen. Der Bürgermeister dankte in diesem Zusammenhang auch den Feuerwehrleuten für ihren engagierten und hervorragenden Einsatz bei dem Wohnhausbrand kürzlich in Schign. Dabei wies das Gemeindeoberhaupt darauf hin, dass Spenden auf die Bankkonten der Gemeinde überwiesen werden können. Sie kommen den Brandopfern zu Gute.

pw

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