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Richter will Tourismusschule Freilassing

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Rosa Mayer, MdL Klaus Stöttner, MdL Roland Richter und Landrat Georg Grabner forderten in einem Spitzengespräch die Errichtung einer Tourismus Fachschule an der Berufsschule Freilassing.

Freilassing - Freilassing braucht eine Tourismusschule. Da sind sich namhafte Persönlichkeiten des Berchtesgadener Landes einig. Selbst in München sieht man das so.

Der Tourismus ist heute mehr denn je eine Wachstums- und Leitökonomie für den Freistaat und damit auch für die gesamte Planungsregion 18. Die Branche leidet in zunehmendem Maß unter der Abwanderung qualifizierter Nachwuchskräfte zu Ausbildung und Arbeit ins benachbarte Österreich. "Diesem Trend gilt es entschieden entgegenzusteuern", so der heimische Landtagsabgeordnete Roland Richter und Landrat Georg Grabner, die mit dem tourismuspolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Klaus Stöttner und der Leiterin der Berufsschule Freilassing Rosa Mayer die Einrichtung eines Fachbereiches Tourismus in Freilassing fordern.

Wer erst einmal über die Grenze nach Österreich gegangen sei, gehe dem bayerischen Arbeitsmarkt dauerhaft verloren, so Stöttner, "dabei brauchen wir in Zukunft noch mehr qualifizierte und motivierte Fachkräfte, um die kommenden Anforderungen des Tourismus zu bewältigen". Bayern müsse seinen Spitzenplatz als Deutschlands Tourismusregion Nummer 1 auch in Zukunft halten können, und da sei eine qualifizierte Ausbildung in Freilassing unumgänglich.

Dass diese Forderung Chancen hat - die Entscheidung darüber ist derzeit im Kultusministerium anhängig - schreibt Stöttner vor allem dem konzertierten Einsatz von Landrat, Abgeordnetem und Schulleitung zu. Sie hätten durch ihren "enormen" Einsatz die gute Ausgangslage erst ermöglicht, berichtet Stöttner, der mit Freilassing die dritte Säule einer ganz Bayern umfassenden Tourismusausbildung etablieren will.

Das "Tourismus-Bildungsdreieck" soll auch Standorte in Wiesau (Franken) und Bad Wörishofen (Schwaben) umfassen. Richter wie Grabner verweisen auf das "stimmige" Gesamtkonzept der Bildungsmaßnahmen im Landkreis, das ein Tourismuszweig in Freilassing "perfekt" abrunden würde. Neben der Tourismus-Hochschule in Bad Reichenhall in Verbindung mit der Steigenberger Akademie würde die Ausbildung in Freilassing die gesamte Bandbreite der für Auszubildende, Studierende und Arbeitgeber nötigen Palette an Möglichkeiten abdecken. "Die Region braucht gute Voraussetzungen, um den eingeschlagenen Weg der touristischen Entwicklung erfolgreich weitergehen zu können" so Richter. Mit der Ausbildung in Freilassing gebe man den Nachwuchskräften eine Chance, sich heimat- und betriebsnah aus- und fortbilden zu können.

Unterstützung erhält die Forderung auch von Seiten der Regierung von Oberbayern. Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, der auch Vorsitzender des Tourismusverbandes München-Oberbayern ist, stehe uneingeschränkt hinter dem Standort Freilassing. "Wenn wir es mit Qualität im Tourismus ernst meinen und diese Branche als eine der Leitökonomie für Bayerns Zukunft sehen, müssen wir die Rahmenbedingungen dafür unter anderem durch die Einsetzung dieser Schule schaffen“, so Grabner.

Pressemitteilung Roland Richter

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