Post nach Unfall zu spät

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Der Lkw hatte sich in der Böschung so verkeilt, dass die Bergung vier Stunden dauerte.

Wallersee - Pakete, die am Mittwoch Richtung Österreich abgeschickt wurden, werden wohl verspätet ankommen. Der DHL-Laster hatte in der Mittwochnacht bei Wallersee einen Unfall.

Gegen 22.45 Uhr kam der Sattelzug der Deutschen Post aus bislang ungeklärter Ursache nach der Anschlussstelle Wallersee auf der A1 in Fahrtrichtung Wien nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei überfuhr er etliche Meter angrenzenden Straßenrand, rammte ein großes Verkehrsschild und schlug dann nach weiteren 40 Metern in die angrenzende bewaldete Straßenböschung ein.

Die Zugmaschine des Schwerfahrzeuges stellte sich dabei quer und walzte etliche Bäume nieder. So verkeilten sich Baumstämme samt Wurzelstock von 15 cm Durchmesser unter dem Schwerfahrzeug. Dem Lenker passierte wie durch ein Wunder nichts, jedoch gestaltete sich die Bergung als schwieriges Unterfangen.

DHL-Lkw in Unfall verwickelt

So musste die Freiwillige Feuerwehr Eugendorf mit 15 Mann und drei Fahrzeugen zur Unfallstellen ausrücken. Neben dem Ausleuchten der Unfallstelle und mussten die Einsatzkräfte die Bäume, die der Lkw niedergewalzt hatte, wegziehen. Mühselig gelang es den Einsatzkräften die Bäume so zu zerlegen und wegzuschneiden, dass es einer Bergefirma gelang, das Schwerfahrzeug mit Hilfe eines Schwerlastkranes und eines Bergefahrzeuges auf die Autobahn zu heben. Anschließend mussten die Feuerwehr-Einsatzkräfte das Fahrzeug von Erde reinigen, um zu verhindern dass die Fahrbahn weiter verschmutzt wird, wenn das schwerbeschädigte Fahrzeug abgeschleppt wird.

Die Autobahnmeisterei musste mit Absicherungsfahrzeugen den rechten Fahrstreifen und den Pannenstreifen sperren und absichern. Während der mehr als vierstündigen Bergung des Post-Lkw musste die A1 in Fahrtrichtung Wien immer wieder für kurze Zeit komplett gesperrt werden. Die geladene Post erreichte erst in den Morgenstunden ihr Ziel: das Postverteilungszentrum in Linz.

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