Solarprojekt unterstützt Pidinger Werkstätten

+
Von links: Stefan Gasser und Wolfgang Fegg freuen sich als Meister des Metallbereichs gemeinsam mit Werkstattgeschäftsführer Hermann Seeböck über die hochwertige Tafelschere, die von Siegfried Popp (rechts) vom Solarprojekt-Freilassing e.V. übergeben wurde.

Piding - Ein Geschenk für ihr Engagement überreichte das Solarprojekt-Freilassing den Pidinger Werkstätten. Die neue Tafelschere ermöglicht eine umfassendere Ausbildung.

Bis vor einigen Wochen herrschte auf den Flächen des Metallbereichs der Pidinger Werkstätten sowohl durch die gute Auftragslage als auch durch die hohe Belegung ein akutes Platzproblem. Nach einer gut verlaufenden Bauphase konnte im Februar dieses Jahres der 300 qm große Anbau an die bestehende Metallwerkstätte in Betrieb genommen werden. Die Vergrößerung wurde unter anderem auch durch die gute Zusammenarbeit mit namhaften Maschinenbaubetrieben und Partnern aus der Region ermöglicht.

In Bezug auf die Ausstattung der neuen Werkstatträume wurde die Pidinger Werkstätte nun vom Solarprojekt Freilassing e.V. unterstützt. „Hier besteht bereits seit einigen Jahren eine sehr wertvolle Kooperation“, so Werkstattgeschäftsführer Hermann Seeböck. So wurden in den vergangenen Jahren rund 1000 Solarlampen für Entwicklungsländer von den behinderten Mitarbeitern für das Solarprojekt montiert. Im Gegenzug wurden von den Fachkräften des Solarprojekt-Vereins wichtiges Know-How und hilfreiche Arbeitsvorrichtungen und Werkzeuge für die behinderten Mitarbeiter bereit gestellt. Für die verantwortlichen Meister im Metallbereich der Behindertenwerkstätte war es eine besondere Freude, dass der Vorsitzende des Solarprojektes Freilassing, Siegfried Popp, kürzlich eine hochwertige Tafelschere zur Bearbeitung von Blechen an die Behindertenwerkstätten weitergab.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Solarprojekts Freilassing haben bisher die Solarmodule selbst gefertigt. Die Solarzellen wurden in einen stabilen Al-Blechaufbau eingegossen. Für die Verarbeitung des Aluminiumblechs wurde die Hebeltafelschere beschafft. Durch den derzeitigen Preisverfall auf dem Solarmodulbereich lohnt sich die Eigenfertigung nicht mehr. „Deshalb soll diese Tafelschere nun zur Ausbildung von Menschen mit Behinderung in Piding weiterhin sinnvoll eingesetzt werden“, so Siegfried Popp.

Die im Metallbereich neu entstandenen Arbeitsplätze entsprechen auch durch die Ausstattung mit hochwertigen Maschinen und Arbeitsvorrichtungen in ihrer Anforderung und Ausstattung weitestgehend denjenigen in den Betrieben, aber unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen. So können Menschen mit Behinderung an anspruchsvoller Erwerbsarbeit unter dem Dach der Pidinger Werkstätten teilhaben.

Pressemitteilung Pidinger Werkstätten GmbH

Zurück zur Übersicht: Rupertiwinkel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser