Wer wird CSU-Bürgermeister-Kandidat in Piding?

Hannes Holzner weiß, was er will - mehrere Optionen zur Auswahl

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Hannes Holzner will auch nach der Kommunalwahl 2020 noch Pidings Bürgermeister sein.
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Piding - Die Nominierung Andreas Argstatters zum CSU-Bürgermeister-Kandidaten hat sicher genauso überrascht, wie die Entscheidung des CSU-Kreisvorstandes, die Wahl für ungültig zu erklären. Damit ist das Thema aber für alle Beteiligten noch nicht abgeschlossen.

"Die Revision gegen die Entscheidung des Kreisvorstandes ist eingeleitet", bestätigte die CSU-Ortsvorsitzende Sabine Wolf im Gespräch mit BGLand24.de. Das Parteischiedsgericht habe aber nicht sie, sondern die Wahlvorstände angerufen. Auf alle Fälle sei das Verfahren im Laufen und man warte auf eine Entscheidung, um gegebenenfalls eine erneute Nominierungsversammlung durchzuführen.

Doch wer stellt sich bei einer erneuten Nominierungsversammlung zur Wahl? "Ich denke schon", meinte der eigentlich nominierte Andreas Argstatter, auf die Frage, ob er sich noch einmal aufstellen lassen würde. "Schau ma mal, wie es weiter geht. Ich bleibe aber dabei, dass Piding am 15. März 2019 einen neuen Bürgermeister haben sollte."

Holzner: "Ich möchte weitermachen"

Diese Meinung teilt der amtierende Bürgermeister Hannes Holzner nicht. "Ich möchte weitermachen", sagt er klar. Allerdings will auch er erst einmal die Entscheidung des Schiedsgerichts abwarten. "Derzeit bin ich abhängig von anderen", gibt er im Gespräch mit BGLand24.de zu. "Aber ich habe mehrere Optionen, wie es weitergeht."

Wie genau diese Optionen aussehen, will Holzner nicht verraten. Über die Entscheidung der CSU, Argstatter und nicht ihn zu nominieren, verliert er nicht viel Worte. "Es ist Politik, wahnsinnig schwierig und dann auch nicht immer fair." Trotzdem will er sich bei einer erneuten Nominierungsversammlung der Pidinger CSU zum Bürgermeister-Kandidaten wählen lassen. Sollte das nicht passieren, tritt er dann wie Bad Reichenhalls Oberbürgermeister Herbert Lackner alleine an? "Das möchte ich derzeit nicht kommentieren", so die ausweichende Antwort.

Die Antwort aus München, was Stand der Dinge im Schiedsgerichtsverfahren der Nominierung der Pidinger CSU ist, steht noch aus. Alle Beteiligten warten das Ergebnis ab, dann wird es Entscheidungen geben.

cz

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