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Vollsperrung der Forststraße in Piding

Waldpflegemaßnahmen und Verkehrssicherung in der Nonner Au

Der neue Bad Reichenhaller Förster Roman Prielmeier markiert eine zu fördernde Eibe in der Nonner Au.
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Der neue Bad Reichenhaller Förster Roman Prielmeier markiert eine zu fördernde Eibe in der Nonner Au.

Vollsperrung der Forststraße und des die Saalach begleitenden Wanderweges zwischen dem Gabler Hof in Nonn und dem Campingplatz Staufenbrücke in Piding. Um die Freizeitnutzung der Nonner Au möglichst wenig zu beeinträchtigen, wählten die Bayerischen Staatsforsten einen möglichst günstigen Zeitraum für die Waldpflege und die Sicherungsmaßnahmen entlang der Wege.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bad Reichenhall/Piding - Im Vordergrund der Waldpflegearbeiten steht die Förderung einer seltenen und stark gefährdeten Baumart, der Eibe. Viele kennen diese Baumart aus Gärten oder Parks. Im Wald kommt die Eibe inzwischen nur noch selten vor, da sie im Mittelalter stark dezimiert wurde und die Jungpflanzen vom Wild sehr stark verbissen werden. Am Forstbetrieb Berchtesgaden soll die Eibe nun gezielt gefördert werden. Dazu müssen andere Bäume gefällt werden. „Die Eibe hat naturschutzfachlich einen sehr hohen Wert und wir wollen sie für einen artenreicheren Wald fördern“, erläutert der neue BaySF-Förster aus Bad Reichenhall Roman Prielmeier. Neben den Eiben finden sich an den Hängen der Nonner Au weitere Baumarten, wie z.B. Fichten, Lärchen, Kirschen, Linden, Ahorne, Eschen und Buchen. Je seltener eine Baumart ist, desto stärker wird sie gefördert.

So kommt mehr Licht für die Eibe und für alle anderen Bäume in den Wald. Insbesondere die jungen Bäumchen nutzen das Licht für ihr Wachstum. Auch die Tiere im Wald profitieren davon, da nun mehr Nahrung am Boden wächst und sie durch zusätzliche Verjüngung mehr Versteckmöglichkeiten haben. Es werden auch Eschen entlang der Wege gefällt. Bei diesen Entnahmen steht vor allem die Sicherheit der Waldbesucher im Vordergrund. Nahezu alle Eschen sind vom Eschentriebsterben befallen und stellen entlang der Wege eine ernstzunehmende Gefahr da. Nicht nur von den absterbenden Ästen, die herunterfallen können, geht eine Gefahr aus. Vor allem die durch Pilze verursachten Wurzelschäden sind problematisch, da geschwächte Eschen leicht umfallen können. Deswegen findet hier eine umfassende Verkehrssicherung statt.

Die Arbeiten sollen am 10. Januar 2022 beginnen und werden etwa zwei Wochen dauern. Leider gibt es für den Zeitraum der Pflegearbeiten keine kleinräumige Umleitung. Deswegen muss der Bereich bis voraussichtlich 21. Januar 2022 komplett gesperrt werden (siehe Karte). Die Bayerischen Staatsforsten bitten alle Waldbesucher, die Absperrungen zu befolgen. „Die Waldarbeit ist sehr gefährlich“, erklärt Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller. „Nicht nur für die Forstwirte selbst, sondern gerade für diejenigen, die sich unbefugt im Bereich der Fäll- und Rückearbeiten aufhalten. Unser Ziel ist Unfälle zu vermeiden und dafür werden unsere Mitarbeiter auch geschult“ so Müller weiter. Nach der Waldpflege und der Verkehrssicherung soll in diesem Bereich wieder für die nächsten Jahre Ruhe einkehren. Die Bayerischen Staatsforsten bitten um Verständnis für die notwendige Wegesperrung.

Pressemitteilung Bayerische Staatsforsten, AöR

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