Umleitung von Ende Juli bis Anfang September

Vollsperrung der St2103 zwischen Piding und Anger

Berchtesgadener Land - Auch in den kommenden Monaten wird bei den Verkehrsteilnehmern im Landkreis Berchtesgadener Land und den Anliegern an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen viel Geduld und Verständnis erforderlich sein.

Wie die Bayernwelle berichte, ist die St2103 zwischen Anger und Piding seit Montag, 31. Juli bis voraussichtlich 8. September gesperrt. Das Staatliche Bauamt Traunstein wird in den kommenden Wochen auf etwa 5 Kilometer Länge den stark beschädigten Asphaltbelag auf der Staatsstraße zwischen Piding und Anger durch eine neue Deck- und Tragschicht ersetzen. Außerdem werden in Urwies und in Hadermarkt zwei Querungshilfen für die Fußgänger errichtet. 

Für eine Bauzeit von mehreren Wochen zwischen Ende Juli und Anfang September wird der Durchgangsverkehr auf die Umleitungsstrecke über Freilassing nach Teisendorf abgeleitet. 

In der Öffentlichkeit hat die Vielzahl an Baustellen große Verärgerung hervorgerufen.

Etwa 1,1 Mio. Euro werden so in den Bestand und nach Aussage der Behörde in Traunstein auch in die Verkehrssicherheit investiert! Bereits seit mehreren Wochen ist in den betroffenen Kommunen bekannt, dass die Staatstraße zwischen Piding und Anger erneuert wird. In der Öffentlichkeit hat die Vielzahl an Baustellen vor allem im Bereich von Piding, Freilassing und Ainring mit den Auswirkungen vor allem auch nach Bad Reichenhall große Verärgerung hervorgerufen. 

Seit der Errichtung der Ampel an der Einmündung der Staatsstraße in die B20 im vergangenen Herbst erhitzen sich immer wieder die Gemüter. Funktioniert sie nun oder nicht? Das Staatliche Bauamt hat dazu eine klare Meinung: Natürlich funktioniert sie und es gibt auch neben der immer wieder erwähnten Kritik eine große Anzahl an Mitteilungen von Verkehrsteilnehmern, die die Erhöhung der Verkehrssicherheit begrüßen. Das Behörde in Traunstein weist darauf hin, dass die nachhaltigere Lösung für die Einmündung ein höhenfreier Anschluss mit Brückenbauwerk sei. Doch ohne Planungssicherheit des möglichen Ausbaus der A8 in eine Planfeststellung zu gehen hält Martin Bambach als zuständiger Gebietsabteilungsleiter für nicht Erfolg versprechend. 

Die Lichtzeichenanlage konnte ohne Grunderwerbsprobleme schnell und wirtschaftlich innerhalb weniger Wochen umgesetzt werden. Dass jetzt immer wieder auf den bereits zugesagten Kreisverkehr hingewiesen wird, kann er jedoch nicht verstehen, zumal er in einer Gemeinderatssitzung die mangelnde Leistungsfähigkeit ausführlich erläutert habe. Nach Auskunft des Staatlichen Bauamtes sollen die Bauarbeiten auf der Staatstraße in mehrere Abschnitte aufgeteilt werden. 

Es wird ohne Vollsperrung begonnen

Begonnen wird in Anger mit einem Abschnitt bis nach Aufham. Die ersten Bauarbeiten sollen jedoch ohne Vollsperrung unter Verkehr durchgeführt werden. Abhängig ist dies auch von der Baustelle an der nördlichen Anschlussstelle der A8 in Piding, da der Verkehr zurzeit vor allem über die Staatsstraße nach Teisendorf ausweicht. Der zweite Bauabschnitt betrifft die Strecke zwischen Aufham und Piding. Am südöstlichen Ortseingang von Urwies soll ein Fahrbahnteiler als Querungshilfe für die Fußgänger eingebaut werden, ebenso in Hadermarkt im Bereich der Scheiterstraße. 

Vollsperrung für effizientere, wirtschaftlichere und sichere Arbeiten

Sobald es die Arbeiten an der Autobahnanschlussstelle zulassen, wird die Staatsstraße voll gesperrt, um mit den Asphaltarbeiten beginnen zu können. Eine Vollsperrung ist dringend erforderlich, um die Arbeiten schneller, wirtschaftlicher und vor allem mit dem erforderlichen Arbeitsschutz durchführen zu können. 

Zuerst werden die schadhaften Schichten abgefräst und abtransportiert. Schadstellen in der vorhandenen Tragschicht werden ausgebessert und darüber eine neue 4cm dicke Deckschicht aufgebracht. Wenn möglich sollen die Erneuerung der Bankette, die Markierungsarbeiten und das Wiederherstellen der Straßenausstattung (Schilder und Leitpfosten) auch noch unter Vollsperrung durchgeführt werden. 

Während der gesamte Durchgangsverkehr ab der Einmündung der Staatsstraße bei Teisendorf Richtung Freilassing und von dort nach Piding auf die B20 umgeleitet wird, wird es für den Ziel- und Quellverkehr der Anlieger unter Einschränkungen und zum Teil größeren Umwegen Möglichkeiten der abschnittsweisen Nutzung der Staatsstraße geben. 

Während der Asphaltierungsarbeiten werden die Bauabschnitte für jeglichen Verkehr gesperrt

Während der unmittelbaren Asphaltierungsarbeiten werden die Bauabschnitte jedoch für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Anlieger werden über die konkreten Sperrabschnitte und Zeiträume durch die Tagespresse informiert, da sich infolge schlechter Witterung auch noch Verschiebungen ergeben können. Die Vollsperrung soll spätestens Anfang September beendet sein, da zu diesem Zeitpunkt die Asphaltierung der B20 zwischen Freilassing Mitte und Ainring beginnen wird. Das Staatliche Bauamt Traunstein bittet vorab um Verständnis für die durch die Bauarbeiten auftretenden Behinderungen und Schwierigkeiten.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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