SPD-Bürgermeister für Piding?

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Roman Niederberger und die Pidinger SPD wollen einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen um den Rathaussitz schicken.
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Piding - Die SPD Piding will mit einem eigenen Kandidaten bei den Bürgermeisterwahlen im März 2014 antreten. Auch die wichtigsten Themen für das Wahlprogramm stehen fest.

Bei einem Treffen des Ortsvereins waren sich die Pidinger Sozialdemokraten einig, dass man gemeinsam für frischen Wind in der Gemeindepolitik sorgen und sich dabei auf die Themenbereiche Verkehr, Soziales und Ortsentwicklung konzentrieren will. Die Aufstellung wird gemeinsam mit der Gemeinderatsliste Ende November erfolgen; bis dahin will man sich auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren. Eine Bürgermeisterkandidatur sei nur dann sinnvoll, wenn man eigene Inhalte und Konzepte vorweisen kann, stellte der SPD-Ortsvorsitzende Roman Niederberger zu Beginn des Treffens in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt im Pidinger Haus der Vereine fest. Es sei gute Tradition des Ortsvereins, dass man mit einem klaren Programm zu den Kommunalwahlen antritt.

„Wir werden gemeinsam Vorschläge für eine bessere Lebensqualität in unserer Gemeinde machen und dafür im Wahlkampf werben. Am besten geht das mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten“, war sich SPD-Gemeinderat Helmut Grünäugl sicher.  Der stellvertretende Ortsvorsitzende kritisierte den Stillstand, der zwischenzeitlich im Bereich der Verkehrspolitik eingetreten ist. „Die jetzt vorliegenden Planungen der Autobahndirektion für eine Nordumfahrung beinhalten nur das gesetzliche Mindestmaß an Lärmschutz und entsprechen in keiner Form den Forderungen der Gemeinde“, machte er deutlich. „Wir müssen nach der Wahl neu über den Autobahnausbau nachdenken und einen erneuten Anlauf für eine gemeinsames Konzept mit den Nachbargemeinden unternehmen“, forderte Markus Schlindwein.

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Kommunale Themen im Mittelpunkt

Ein Gesamtkonzept, bei dem auch die Anwohner der Bundesstraße B 20 besser vor Lärm geschützt werden und neue Wege zur Reduzierung des innerörtlichen Autoverkehrs gefunden werden, sei dringend erforderlich. Obwohl der öffentliche Verkehr bereits einen guten Stand erreicht habe, gäbe es auch hier noch zusätzliches Potential, waren sich die Pidinger Sozialdemokraten einig.

Die Ortsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Karin Lindner erinnerte daran, dass es auch in Piding einen erheblichen Bedarf für bezahlbare und gute Wohnungen gibt. In der Diskussion kam die Sprache besonders auf die Chancen, die der genossenschaftliche Wohnbau in einer kleineren Gemeinde bieten kann. „Auch in Piding könnten wir so einen zusätzlichen Weg für auf Dauer sicheres und bezahlbares Wohnen anbieten“, meinte Roman Niederberger.

Helmut Grünäugl, der sich im Gemeinderat wiederholt für niedrigere Kindergartengebühren ausgesprochen hatte, forderte bei der Kinderbetreuung ein bedarfsgerechtes, zuverlässiges und hochwertiges Angebot. Eine Rückbesinnung auf den von der Gemeinde aufwändig vorbereiteten und mit klarer Mehrheit im Gemeinderat beschlossenen Ortentwicklungsplan forderte Dieter Schaefer. Damit könne man sinnvolle Vorgaben für die zukünftige Entwicklung schaffen und zugleich Arbeitsplätzen und gewerblicher Entwicklung eine faire Chance geben, meinte er. Einig waren sich die Pidinger SPDler in der Forderung, die Bürgerbeteiligung wieder stärker zu betonen und deren Ergebnisse auch ernst zu nehmen.

„Kurz, knackig und fair“ – so soll der Wahlkampf der Pidinger SPD aussehen, kündigte zum Abschluss des Treffens der Ortsvorsitzende Roman Niederberger an.

Pressemitteilung SPD Piding

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