Molkerei Berchtesgadener Land setzt weiter Zeichen innovativer Vermarktung

Vom "gallischen Dorf" das seiner Zeit voraus ist

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eröffnete die Markenwelt der Molkerei Berchtesgadener Land.

Piding - Altes Zubehör der Milchmengenmessung, Kuhglocken, viel Altholz und gemütliche Felle, der Geruch von frischem Heu, Bilder von Kühen auf der Alm, dazu viel eindrückliche und ansprechend aufbereitete Information und das alles in einem ultramodernen Neubau aus Stahl, Glas und Beton.

Mit dieser spannungsreichen Mischung setzen die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG Zeichen für ihre innovative Markenarbeit.

Am Mittwoch begrüßten Geschäftsführung und Vorstand der Molkerei Berchtesgadener Land Landwirtschaftsminister Helmut Brunner als ersten Ehrengast, der sich von der mutigen Innovationskraft der Genossenschaft, den kreativen Ideen sowie der hochprofessionellen Umsetzung begeistert zeigte.

Geschäftsführer Bernhard Pointner erläuterte dem interessierten Minister die Hintergründe und Ideen zur Umsetzung der Markenwelt: "Wir folgen damit dem Beispiel der erfolgreichsten Hersteller von Premiummarken anderer Branchen, wie etwa der Automobilindustrie.

Dort hat man schon früh verstanden, dass nicht allein ein Logo, ein Markenspruch und eine hübsche Verpackung eine Marke ausmachen. Der Verbraucher möchte heute zu Recht viel mehr über sein Produkt, die Herstellung und die Hintergründe erfahren. Anstatt einem anonymen, seelenlosen Produkt wünscht er sich Produktpersönlichkeiten mit denen er sich voll und ganz identifizieren kann.

Die Berchtesgadener Land Markenwelt soll helfen den Entscheidern im Handel aufzuzeigen, was uns als Marke ausmacht, wofür uns die Kunden lieben und weshalb sie gerne bereit sind, mit uns den Weg der fairen Preise für unsere Milcherzeuger mitzugehen." so Bernhard Pointner im Gespräch.

Den Erfolg dieses Weges zeigen die anhaltend hohen Milchpreise, die die Genossenschaft auch während der Milchkrise im vergangenen Jahr durchgängig ihren Milchlieferanten auszahlen konnte.

Der Preisunterschied von zum Teil über 10 Cent pro angeliefertem Liter  Milch sicherte vielen Bauernfamilien in der Berg- und Alpenregion das Überleben und brachte der Molkerei Berchtesgadener Land den Ruf des "gallischen Dorfes" ein.

Um die dahinterstehende Markenstrategie Entscheidern aus Handel und Politik noch klarer darzulegen freue man sich in den kommenden Monaten viele von ihnen hier in der Markenwelt begrüßen zu dürfen, so Pointner.

Landrat Georg Grabner als geladener Vertreter des Landkreises zeigte sich sichtlich begeistert von der neuen Markenwelt und beteuerte: „Was hier am Molkereistandort in Piding gebaut und investiert wurde und laufend wird, das ist letztendlich wichtig für die ganze Region, denn das zieht auch viele Aufträge für regionale Firmen nach sich.

Als Landrat und da kann ich sicher auch für die Bürgermeister sprechen: Wir können dankbar sein, dass wir euch als so erfolgreichen Betrieb im Landkreis haben“.

Heimische Molkerei geht bayerischen nachahmenswerten Weg

Staatsminister Brunner möchte in diesem Jahr mit seiner sogenannte "Premiumstrategie" Vermarktungsansätze fördern, die Mehrwerte bei Produkten schaffen und sich damit bewusst von der Masse abheben.

In diesem Sinne lobte er den innovativen mutigen Schritt mit der geschaffenen Spannung zwischen Tradition und Moderne, die der Molkerei mit der Markenwelt in dem Neubau gelungen sei. „Sie investieren hier nicht in die Milchverarbeitung, sondern Sie investieren in Marketing, in Werbung, in Strategie und Konzepte und deswegen möchte ich behaupten, dass Sie der Zeit voraus sind, so Brunner an die Geschäftsführung und an die Vorstände der Molkerei gewandt.

Denn hier wird mit Wertschätzung Wertschöpfung erzeugt, man spricht die Herzen und den Geist an, denn es reicht heute nicht mehr, wenn wir beste Qualität haben, sondern wir müssen die Gefühle ansprechen und unseren Produkten eine Heimat geben.

Die Milchwerke seien stets am Puls der Zeit und fungierten so als Taktgeber der Lebensmittelbranche im Premiumsegment. Davon profitieren die Milcherzeuger, sowie die gesamte Region, betonte Landwirtschaftsminister Brunner.

Mit dem kürzlich gestarteten Wettbewerb "Alpen-Modellregionen" unterstützt er eine Regionalentwicklung, wie sie im Berchtesgadener Land bereits gelungen umgesetzt wird.

Geschäftsführer Bernhard Pointner und die gesamte Vorstandschaft dankten Staatsminister Brunner für seinen Eröffnungsbesuch, die politische Begleitung bei vielen aktuellen Themen und die Wertschätzung des "Sonderweges" der heimischen Molkerei.

Pressemitteilung Molkerei Berchtesgadener Land

Zurück zur Übersicht: Piding

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser