Sondersitzung Gmeinderat Piding

Rat will Tat: Gemeinsam mehr bewegen

Kommt der Handschlag aus der Mode?
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Symbolbild: 21 Themen wurden in der Sondersitzung behandelt.

Piding - In einer von 15 von 20 Gemeinderäten gemeinsam und damit überfraktionell beantragten Sondersitzung galt es, eine umfangreiche Liste an Themen, Wünschen und Problemen abzuarbeiten.

Die Medieninformation im Wortlaut

„Das war die beste Sitzung in meinen fast 37 Jahren als Gemeinderat!“ Auch wenn nicht alle Pidinger Ratsmitglieder auf eine derartig beeindruckende Zahl an kommunalpolitischen Jahren zurückblicken können: Diese Einschätzung von Verkehrsreferent Franz Geigl löste große Zustimmung aus.

In einer von 15 von 20 Gemeinderäten gemeinsam und damit überfraktionell beantragten Sondersitzung galt es, eine umfangreiche Liste an Themen, Wünschen und Problemen abzuarbeiten.

Das Fazit – nicht nur der Antragsteller:

„Wir sind mit Verlauf und Ergebnissen der Sitzung außerordentlich zufrieden“, so Gemeinderat und FWG-Vorsitzender Christian Wagner. „21 Themen wurden behandelt – das beweist, dass die Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg funktioniert. Das ist ein wichtiger Schub, um demokratisch getroffene Beschlüsse endlich in die Tat umzusetzen.“

Eindeutig stellen sich Wagner und seine Fraktionskollegen, 2. Bürgermeister Christian Kleinert und Walter Pfannerstill, vor die Verwaltung: „Wir wollen besonders darauf hinweisen, dass wir mit unserer Bemühung um Transparenz und Effizienz ausdrücklich nicht unsere Gemeindeverwaltung im Blick hatten.“

Das unterstreichen auch 3. Bürgermeisterin Sabine Wolf und Rüdiger Lerach, beide CSU: „21 Punkte in drei Stunden erfolgreich abzuarbeiten ist eine Leistung, auf die wir gemeinsam stolz sein können. Damit schaffen wir die Grundlagen, die die Verwaltung braucht.“

Markus Schlindwein, SPD, hatten die gleichen Gründe bewogen, die Sondersitzung mit zu beantragen: Es sei schlicht inakzeptabel, auf die Umsetzung von Ratsbeschlüssen teils Jahre warten zu müssen.

Als Ursache sehen die Initiatoren der Sondersitzung eine bestürzende Mischung aus fehlenden oder unvollständigen Informationen und mangelnder Kommunikationsbereitschaft.

„Unser Bemühen galt und gilt in keinster Weise konfrontativer Auseinandersetzung: Wir setzen auf Miteinander und Füreinander – dafür sind wir gewählt. Zum Wohl unserer Bürger und der ganzen Gemeinde. Manchmal braucht es eben „mehr Schub“, damit etwas gelingt. Dazu sind wir jetzt auf dem besten Weg.“

Medieninformation FWG-Piding

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