Zum Schutz der Bevölkerung

Projektstart Steinschlagschutzzaun am Fuderheuberg in Piding

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Marterl mit gestrandeten Steinen am Hangfuß des Fuderheuberges.

Piding – Anfang Juli beginnt die Baufirma Brunner und Berger mit den Arbeiten für die beiden Steinschlagschutzzäune mit Lawinenschutz am Fuderheuberg.

„Dieses Projekt zeigt, wie gut die Bayerischen Staatsforsten mit der Gemeinde Piding zum Schutz der Bevölkerung zusammenarbeiten“, betont der stellvertretende Leiter des BaySF-Forstbetriebs Berchtesgaden, Armin Haberl. Der Projektumfang liegt bei knapp einer Million Euro und wird vom Freistaat Bayern und der Gemeinde Piding gemeinsam finanziert. Im Rahmen eines Ortstermins mit Armin Haberl, dem Bürgermeister der Gemeinde Piding, Hannes Holzner, dem Staatswaldförster Hubert Grassl und Klaus Smettan vom Ingenieurbüro Bernhard Gebauer wurde die beauftragte Tiefbaufirma in die Baustelle eingewiesen. 


500 Meter langer Steinschlagschutzzaun

Zum Schutz des Rad- und Wanderwegs Piding-Nonn sowie des Campingplatzes wird, versteckt hinter dem verbleibenden Waldrand, ein 500 m langer und 4 m hoher Steinschlagschutzzaun errichtet. Die notwendigen Bohrarbeiten für die zahlreichen Anker werden von einem Lastwagen aus durchgeführt. Der Zaun soll zuverlässig ein Überspringen von losen Steinen verhindern, welche sich immer wieder vom Fuderheuberg loslösen. Der Weg muss deshalb ab Anfang Juli aus Sicherheitsgründen während der Bauarbeiten gesperrt werden. Eine Umleitung wird vorher von Mitarbeitern der Gemeinde Piding ausgeschildert. Ab Anfang August wird anschließend entlang der alten Reichenhalller Straße ein 350 m langer und zwei Meter hoher Steinschlagschutzzaun, welcher auf weiten Strecken hinter dem dichten Waldrand verläuft, errichtet. Die dafür notwendigen Bohrarbeiten werden in diesem Abschnitt durch einen Schreitbagger vom Typ „Menzi Muck“ erledigt. 

Fertigstellung bis Ende September geplant

Im Bereich der Lawinenrunse wird ein Lawinenschutzzaun mit vorgelagertem Fangnetz errichtet. Dadurch sollen in Zukunft weitereStraßensperren auf Grund von Nassschneelawinen verhindert werden. Durch den Einsatz des Schreitbaggers oberhalb der Straße kann bis auf wenige Tage eine Sperrung der Reichenhallerstraße vermieden werden. Das Projekt soll bis Ende September fertiggestellt werden. Spätestens dann sollten Nutzer der Straße und Anwohner vor herunterstürzenden Steinen oder Nassschneelawinen geschützt sein.

Pressemeldung Bayerische Staatsforsten

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