Am Sonntag bei Piding

Paar gerät im Aufstieg zum Fuderheuberg in Absturzgelände und muss erschöpft ausgeflogen werden

hubschrauber
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Das BRK musste ein Paar aus einer Notsituation retten.

Piding - Am frühen Sonntagnachmittag (16. August) mussten die Reichenhaller Bergwacht und die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ zwei in Bergnot geratene und erschöpfte Wanderer vom Fuderheuberg retten.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Die 66-jährige Frau und der 78-jährige Mann aus dem Landkreis waren vom Campingplatz in der Staufenbrücke aus über den Nordmalweg aufgestiegen und dann vom Steig abgekommen; sie suchten sich durch wegloses und steiles Gelände weiter nach oben, saßen dann aber schließlich erschöpft mit Kreislaufproblemen in einer absturzgefährlichen Rinne fest und setzten gegen 13.15 Uhr einen Notruf ab.

Die Verstiegenen konnten zunächst überhaupt nicht angeben, wo sie sich befinden, weshalb der Bergwacht-Einsatzleiter „Christophorus 6“ mit einem Reichenhaller Bergretter an Bord zur Suche losschickte und sowohl die Nord- als auch die Südseite des Bergs abfliegen ließ. Die Frau teilte dann über Handy mit, dass sie die Milchwerke sehen kann, woraufhin der Heli das Duo abseits des Nordmalwegs auf der Ostseite des Bergs entdeckte. Die Retter flogen die beiden Verstiegenen am Tau in die Hochstaufen-Kaserne aus, wo sie eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes übernahm und dann wegen der Kreislaufprobleme in die Kreisklinik Bad Reichenhall brachte. Die Bergwacht stand wegen einer eventuellen bodengebundenen Suche im dichten Bergwacht rund eine Stunde in Bereitschaft.

Pressemeldung BRK Berchtesgadener Land

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