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Piding

Regionale Ukraine-Hilfe läuft an: Molkerei Berchtesgadener Land übernimmt Logistik und spendet Bergbauernmilch

Ein 40-Tonner auf dem Betriebsgelände der Molkerei Berchtesgadener Land
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Initiator Michael Lorenz aus Inzell (rechts) und Bernhard Pointner, Geschäftsführer der Molkereigenossenschaft Berchtesgadener Land (2. von links) vor dem randvoll mit Verbandsmaterial, Hygieneartikel und 27 Paletten Bergbauernmilch gefüllten 40 Tonner. MRI Inn Bild: Die beiden Fahrer Roland Archer (2. von rechts) und Günter Keilhofer (links), die den Transport nach Warschau übernehmen.

Piding - Die Molkereigenossenschaft Berchtesgadener Land stellte für die Menschen in der Ukraine Milch zur Verfügung und unterstützte eine Privatinitiative mit LKWs.

Die Meldung im Wortlaut

Nach den Feierlichkeiten zu 70 Jahre Frieden vor wenigen Monaten ist durch den Angriff Russlands auf die Ukraine seit vergangener Woche nun wieder Krieg in Europa. Viele Privatinitiativen organisieren spontan Hilfe, so auch in Inzell eine Gruppe rund um 2. Bürgermeister Michael Lorenz. Die Molkereigenossenschaft Berchtesgadener Land stellte spontan einen LKW samt zweier Fahrer kostenfrei zur Verfügung und ergänzte die Spenden um 25.000 Liter H-Milch. So können die 19.000 Euro private Spendengelder zu 100% für Hilfsgüter eingesetzt werden. Am Donnerstag startete der LKW Richtung Frankfurt a.d. Oder und soll am Freitagmittag in Warschau ankommen, von wo aus die Hilfsgüter verteilt werden.

Michael Lorenz, 2. Burgermeister In Inzell, der aus seinem Arbeitsumfeld im Autohaus Inzell Kontakte zu einem Ukrainer hat, hatte nach einem Aufruf innerhalb kürzester Zeit 19.000 Euro private Spendengelder gesammelt. Davon wurden in der örtlichen Löwen-Apotheke Verbands- material und Medikamente zu Einkaufspreisen, von dm-Drogeriemarkt Hygieneartikel und Windeln eingekauft, ergänzt um Gratisware.

Viel Geld muss normalerweise für den Transport ins Krisengebiet aufgebracht werden. Doch nicht bei dieser Aktion: Bernhard Pointner, Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land und gut befreundet mit dem Inzeller, hat kurzerhand zugesagt die Logistik zu übernehmen. Zwei Fahrer waren schnell ausgemacht. Roland Aicher, auch Inzeller und erfahren mit langen Auslandstouren und Günter Keilhofer sagten spontan zu, den Transport zu übernehmen. Zu zweit fahren sie die Hilfsgüter nun ins 1.300 Kilometer entfernte Warschau, wo die Lieferung am Freitagmittag von Hilfsorganisationen vor Ort übernommen wird.

Pressemitteilung Molkereigenossenschaft Berchtesgadener Land

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