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Pidingerin ist Finalistin bei Miss Fibo Power Beauty Wahl

Sandy RedPearl: „Ich trainiere meinen Körper 6x pro Woche"

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Finalistin bei Miss Fibo Power Beauty: Sandy RedPearl
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Piding - Die Pidingerin Sandy RedPearl verantwortet in ihrem Hauptberuf als Marketingleiterin die gesamte Kommunikation eines großen Österreichischen Unternehmens. In der Freizeit wird hart trainiert. Nun hat sie es ins Finale bei der Miss Fibo Power Beauty geschafft:

Die Pidingerin Sandy RedPearl verantwortet in ihrem Hauptberuf als Marketingleiterin die gesamte interne und externe Kommunikation eines großen Österreichischen Unternehmen. Online wie offline - organisiert und leitet sie verschiedene Großprojekte von Messe- und Veranstaltungsplanung bis hin zu Projekten rund um das Thema New Media (Virtual Reality). 

Neben der Weiterentwicklung der Marke und der Unternehmenspositionierung agiert Sie auch als Pressesprecherin. In ihrer Freizeit aber wird konsequent trainiert. Nun hat sie es unter die 10 Finalistinnen bei der Miss Fibo Power Beauty geschafft:

Markenzeichen "Rotschopf"

Die 27-jährige Pidingerin hat viele Markenzeichen, das markanteste aber sicherlich sind ihre roten Haare. „Meine roten Haare habe ich, seit ich zwölf bin“, so erzählt Sandy im Gespräch mit BGLand24.de. 

Und ergänzt: „Aus reinem jugendlichen Leichtsinn habe ich mit meiner Schwester und einer Freundin eine Schaumtönung ausprobiert. Seitdem habe ich die roten Haare. Und daraus hat sich dann ganz schnell der Spitzname „Rotschopf“ oder später auf englisch einfach "RedPearl" entwickelt. 

Die gelernte Mediengestalterin fand über ein Fotoshooting in Würzburg den Weg zum Modeln - ihren Nebenberuf. „Die Mutter einer damaligen Freundin ist Visagistin, da habe ich mich mal zur Verfügung gestellt und der Fotograf Mike Meyer hat mich dann direkt als Fotomodel engagiert. 

BGLand24.de hat "Sandy RedPearl" zu einem Interview getroffen: 

Alexandra, Johanna, Sandy RedPearl, wie viele verschiedene Namen hast Du eigentlich?

„Alexandra und Johanna sind meine beiden richtigen Vornamen, aber Alexandra haben meine Eltern eigentlich nur immer dann gesagt, wenn ich etwas angestellt habe. Doch seit dem Kindergarten wurde ich einfach kurz und knapp immer Sandi von allen genannt. 

In meiner Jugend entwickelte sich dieser Spitzname dann zu Sandy - da es vermutlich einfach cooler klang. Als ich merkte, dass ich mit dem Model stehen erfolgreicher werde, ging ich eine Schritt weiter und registrierte mir einen passenden Marken- bzw. Künstlernamen damit mir auch keine rechtlichen Probleme im Wege stehen könnten. 

Wie kommst Du auf Deinen Künstlernamen?

Mein Künstlername „Sandy RedPearl“ ist aus meinem privaten Spitznamen "Sandy" und meinem liebevollen Kosenamen „RedPearl“ aufgrund meiner Haarfarbe. 

Seit dem Facebook nur noch „echte“ Persönlichkeiten akzeptiert, musste ich meinen Profilnamen von Sandy RedPearl auf Johanna Grimm ändern. Ich wählte hier absichtlich meinen Zweitnamen aus, um weiterhin eine klare Abgrenzung zwischen meinem Hauptjob und dem Modeln zu erhalten. Denn leider ist es auch heute noch so, dass Personen mir als Marketingleitung mit weniger Respekt oder Akzeptanz  gegenüber stehen, wenn Sie wissen das ich auch als Model arbeite. 

Bildergalerie Teil1: Sandy RedPearl aus Piding

Du bist per Zufall zum Modeln gekommen, arbeitest aber eigentlich als Marketingleiterin. Wie lässt sich das miteinander vereinbaren? 

Was meinen Hauptberuf angeht, ist der Nebenjob manchmal nicht ganz einfach. Aber ganz klar ist von meiner Seite aus, das ich nur seriöse Modeljobs annehme und ich nicht im Akt/Teilakt oder Dessous-Bereich arbeite. Ich finde das würde nur noch mehr Probleme bereiten wenn ein Geschäftspartner eines dieser Bilder zufällig mal sehen würde. Außerdem finde ich, das gehört ins private Schlafzimmer.

Es gehören viel Planung, Organisation, Zeitmanagement, gezielte Ernährung und Sport sowie eine ausgeprägte Leidenschaft zu. Außerdem ist es heutzutage ganz wichtig, regelmäßig die sozialen Medien zu betreuen und dann kommt natürlich auch noch das Privatleben. 

Gerade in der Wettkampfvorbereitung ist die Zeit noch knapper bemessen. In der Woche gehe ich 6 mal trainieren und esse strikt nach Ernährungsplan. Neben der Arbeit bleibt dann nicht mehr viel Zeit übrig. 

Wie schwer oder leicht fallen Dir die Diätphasen?

Gehen meine Freunde in solchen Zeiten zum Beispiel Chinesisch essen, dann kann ich leider nur zu sehen und Tee trinken. Süßigkeiten und Alkohol sind natürlich auch tabu. 

Für die Wettkämpfe habe ich übrigens in meiner Massephase innerhalb von 4 Monaten ganz gezielt 11 Kilo zugenommen. 3400 Kalorien verbrauchte ich täglich, um die ganzen Muskeln aufzubauen. Nun bin ich seit Anfang 2017 in der Diätphase, um das überflüssige Fett wieder abzubauen. Aber meine Mama hat von klein auf immer schon auf eine gesunde Ernährung geachtet und hat mir oft statt Süßigkeiten einen Apfel in die Hand gedrückt. 

Aber trotzdem – gerade am Anfang der Diätphasen fallen einem all die leckersten Sünden ein, von Gummibärchen und Eisbecher bis hin zu duftenden Weihnachtsplatzerln. Nach einiger Zeit gewöhne ich mich jedoch schnell daran und habe klar mein Ziel vor Augen, womit ich keine Probleme habe auf solches Essen zu verzichten. 

Was sind Deine für Dich charakteristischsten Eigenschaften? 

Ich bin extrem motiviert, ehrgeizig, diszipliniert und wahnsinnig zielstrebig trotz der vielen Hürden die ich schon erlebt habe. So zum Beispiel: Dissakzeptanz und darauf folgender Verlust von sehr guten langjährigen Freunden, sehr oft wird man als eingebildet und abgehoben angesehen oder einfach komplett missverstanden - dabei bin ich trotz meiner Erfolge absolut bodenständig, herzlich und verständnisvoll geblieben. 

Natürlich bin ich stolz auf meine erreichten Ziele aber ich denke das darf man auch sein - wozu macht man es denn sonst? 

Was waren Deine größten Herausforderungen?

Die mit Abstand größten Hürden waren gesundheitlich bedingt. Mein Leben lang hatte ich immer wieder gesundheitliche Probleme, egal ob durch meine Skoliose oder durch mein etwas schwächeres Herz. 

Doch jeder Kampf machte mich stärker. Ich sagte mir immer es gibt Schlimmeres. 2014/15 hatte ich meine bisher schwerste Zeit, die mich viel Kraft gekostet hat. Viele Arztbesuche, immer wieder neue Tests und keine Besserung in Sicht. Aber ich habe gekämpft und nicht aufgegeben. 

Seit Anfang 2016 ging es mir fast Tag für Tag wieder besser und besser und ich fasste neue Energie. Endlich konnte ich wieder meinen Zielen nachgehen und vor allem wieder mehr erleben außerhalb der Arbeit. Zu dieser Zeit versuchte ich all meine Energie in meinem Hauptberuf zu stecken, was zum Glück auch noch irgendwie funktioniert hat. Der Sport und das Training haben mir ebenfalls sehr geholfen. 

Lesen Sie in einem weiteren Artikel, wie Sandy RedPearl es schafft ihren Körper so zu trainieren und was ihre nächsten Ziele sind.

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