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Sie unterstützen Andreas Argstatter

Bürgermeisterwahl in Piding: Grüne stellen keinen eigenen Kandidaten

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Gemeinderäte Dr. Bernhard Zimmer und Christine Brüderl halten Wort und unterstützen den unabhängigen Kandidaten Andreas Argstatter.

Piding - Die Pidinger Grünen haben entschieden, keinen eigenen Kandidaten ins Rennen um das Bürgermeisteramt zu schicken. Sie unterstützen stattdessen den unabhängigen Kandidaten Andreas Argstatter. Dieser braucht aber noch 120 Unterschriften.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Wenn am 15. März 2020 in Piding wieder Bürgermeisterwahl ist, dann ist das Ziel der Grünen in Piding glasklar: Der jetzige 2. Bürgermeister und unabhängige Kandidat Andreas Argstatter soll Bürgermeister in Piding werden. Die Pidinger Grünen werden keine eigene Kandidaten ins Rennen schicken, parteipolitische Erwägungen und Interessen treten in den Hintergrund, inhaltliche Projekte und Ziele sind den Grünen vor Ort wichtiger. "Viele werden sich vielleicht nicht mehr erinnern, aber bereits im Jahr 2015 waren es die Grünen, die Andreas Argstatter für die Wahl zum 2. Bürgermeister vorgeschlagen hatten" erinnert Dr. Bernhard Zimmer, der seit 2008 Gemeinderat und 3. Bürgermeister in Piding ist und damals auf eine Kandidatur verzichtete, weil Inhalte und Verlässlichkeit schon damals Vorrang hatten.

Aus der Sicht der Grünen braucht Piding dringend einen Wechsel im Amt des Bürgermeisters, weil die letzten sechs Jahre gezeigt haben, dass es so nicht weitergehen darf. Projekte wie das 2011 beschlossene Feuerwehrhaus, die 2011 beschlossene, damals bereits dringende Sanierung des Rathauses oder die konsequente Umsetzung des 2013 beschlossenen Ortsentwicklungskonzeptes sind beispielhaft zu nennen. Statt die notwendigen Investitionen zügig und mutig voranzubringen, wurden in einer Zeit niedrigster Zinsen dringend notwendige Investitionen verschoben und dadurch hohe Rücklagen aufgebaut. Die Strafzinsen, inzwischen ein 5-stelliger Betrag in 2019 sind verlorenes Geld der Steuerzahler. 

Einen Wechsel wünschen sich die Grünen auch, weil der Umgang mit den ehrenamtlich arbeitenden Gemeinderäten derzeit von Unaufrichtigkeit und Intransparenz geprägt ist, das Vertrauensverhältnis zum Gemeindeoberhaupt zerrüttet ist. Mit Andreas Argstatter bewirbt sich ein erfahrender Gemeinderat, der über viele Jahre Haltung und Zuverlässigkeit bewiesen hat. "Als unabhängiger Kandidat hat Argstatter seinen Wahlvorschlag eingereicht, weshalb er nun 120 Unterschriften von Unterstützer*innen braucht, wobei die Listen im Rathaus ausliegen" erläutert Gemeinderätin Christine Brüderl die weitere Vorgehensweise. Erst wenn 120 in Piding Wahlberechtigte unterschrieben haben, kann Andreas Argstatter als Bürgermeister kandidieren, den Anfang haben die zwei Grünen Gemeinderäte Brüderl und Zimmer gemacht.

Pressemitteilung Bündnis90/Die Grünen Ortsgruppe Piding

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