Jäger mit Herzen für Bienen

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Rainer Argstatter, Richard Rausch, Tobias Berger, Michael Smolin und Bernhard Zimmer

Piding - Gesagt, getan: Die Mitglieder der Kreis-Jägerschaft haben 1000 Sträucher und Bäume gepflanzt, um heimischen Bienen ein großes Angebot an Pollen und Nektar bieten zu können.

Sie haben mit der Pflanzung von etwa 1000 Bäumen und Sträuchern den Worten auch Taten folgen lassen. Die Mitglieder der Kreisgruppe Berchtesgadener Land im Bayerischen Landesjagverband eV haben nicht nur schriftlich erklärt, dass die Kreis-Jägerschaft das Pidinger Bienenprojekt am Högl unterstützt, sondern sie sind aktiv geworden.

Gemeinsam mit dem Projektleiter des „Pidinger Bienenweges“ Dr. Bernhard Zimmer haben Rainer Argstatter, Tobias Berger, Richard Rausch und Michael Smolin auf der gemeindlichen Fläche gepflanzt. Vogelkirschen, Wildapfel und Wildbirnen, aber auch Kornelkirschen, Schlehen, Weißdorne, Traubenkirschen, Haselnuss und Salweiden sollen das Pollen- und Nektarangebot für Bienen und Wildbienen verbessern und die Vielfalt erhöhen.

Am Högl entsteht derzeit der "Pidinger Bienenweg", gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes sowie aus Mitteln für die Biosphärenregion Berchtesgadener Land. Nach seiner Eröffnung, am 21. Juni, kann die Bedeutung der Bienen für unsere Kultur- und Naturlandschaft sowie für unsere Ernährung von den Besucherinnen und Besuchern erlebt werden.

Das Projekt will aufzeigen, wie Bienen leben, was sie leisten und wie den Bienen geholfen werden kann, es geht nämlich nicht nur unseren Honigbienen schlecht, sondern auch den vielen hundert Wildbienen und Hummelarten. Neuere Untersuchungen zeigen, dass wir bereits heute viel zu wenig Honigbienen haben, um die Bestäubung in der Landwirtschaft sicherzustellen, die vielen Hummel- und Wildbienenarten gleichen diesen Mangel derzeit noch aus. Wildbienen sind aber noch viel stärker als unsere Honigbienen auf eine große Vielfalt an Blühpflanzen über die gesamte Vegetationszeit angewiesen. Hier setzt unter anderem das Projekt an. Alle Akteurs-Gruppen können und müssen ihren Beitrag leisten und die Vielfalt erhalten.

Neben den Bienen brauchen auch unsere heimischen Wildtiere einen artenreichen Lebensraum und so bieten die gepflanzten Gehölze zukünftig auch unseren Wildtieren Lebensraum und Nahrung. Wildapfel und Wildbirnen sind selten geworden in unserer Landschaft und würden so manchen Waldrand bereichern. Wie diese beiden Arten aussehen? Machen Sie ab Ende Juni einen Spaziergang über den Högl bei Piding, sie werden Sie im Bienengarten entdecken.

Pressemeldung des Bayerischen Institut für nachhaltige Entwicklung

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