Gesundheitsschutz für Feuerwehr

Impfung für Feuerwehrler

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von links: Hans Eschlberger, Dr Wolfgang Krämer (Feuerwehrarzt), Bürgermeister Hannes Holzner

Piding - Nicht nur bei Hochwassereinsätzen ist die Gefahr einer Hepatitisansteckung groß. Deswegen sollen jetzt alle Feuerwehrmänner frühzeitig geimpft werden.

Impfungen gehören zu den effektivsten Maßnahmen, um Krankheiten vorzubeugen. Auch die aktiven Feuerwehrdienstleistenden sind Risiken ausgesetzt, die durch eine Impfung minimiert werden kann.

Nach einer kurzen Einführung in die Thematik durch den Sprecher der Bürgermeister im Kreisfeuerwehrverband, Pidings 1. Bürgermeister Hannes Holzner, führte Kreisfeuerwehrarzt Dr. Wolfgang Krämer näheres zu diesen Risiken aus.

Gerade in Hochwassereinsätzen, wie sie nicht nur im vergangenen Jahr zu bewältigen waren, besteht während des Einsatzes in verunreinigtem Wasser die Gefahr der Übertragung einer Leberentzündung, der sogenannten Hepatitis A.

Aber auch bei der technischen Menschenrettung, beispielsweise aus einem verunfallten PKW können die ehrenamtlichen Retter unter anderem mit einer Hepatitis B mit schwerwiegenden Folgen infiziert werden.

Gegen beide Infektionskrankheiten kann ein effektiver Impfschutz durchführt werden.

Dr. Krämer warb eindringlich dafür, allen ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden, die diesen Risiken ausgesetzt sind, diese Impfung anzubieten, damit zusätzlich zum Schutz einer zeitgemäßen persönlichen Schutzausrüstung alle Feuerwehrler gesund von ihren Einsätzen nach Hause kommen.

Nach einer kurzen Diskussion über mögliche Umsetzungskonzepte beschloss die Bürgermeisterrunde einstimmig, dieses Impfangebot im Landkreis flächendeckend über den arbeitsmedizinischen Dienst der jeweiligen Gemeinde anzubieten und zu finanzieren.

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