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Kuriose Sorge: Kein Bierzelt mehr im Ort?

Im Hochwassergebiet: Piding bekommt eine neue Kinderkrippe

Piding bekommt eine neue Kinderkrippe. Der Standort für den Neubau befindet sich jedoch in einem Überschwemmungsgebiet. Für den Bau bedeutet dies einige Einschränkungen. Und: Eine kuriose Sorge beschäftigt ein Gemeinderatsmitglied.

Piding - Die Pläne zum Neubau einer Kinderkrippe in der Lattenbergstraße nehmen Form an. Das Planungsbüro Richter entwickelt derzeit einen ersten Entwurf des Bebauungsplanes. Auch der Bau der Gebäude wird derzeit geplant. Das Grundstück befindet sich jedoch in einem Überschwemmungsgebiet, das sowohl bei einem 100-jährigen Hochwasser (HQ100) als auch bei einem seltenen Extremereignis gefährdet ist.

Piding baut neue Kindergrippe in der Lattenbergstraße

Somit gefährden sowohl die Stoißer Ache als auch die Saalach das Gebäude, sollte es zu einem Hochwasser kommen. Am wenigsten betroffen ist der nord-westliche Bereich des Grundstückes - hier soll voraussichtlich das Gebäude der Kinderkrippe gebaut werden.

Wegen der Hochwasserproblematik und dem ohnehin hohen Grundwasserstand hat der Gemeinderat am Dienstag (11. Januar) einen zweigeschossigen Bau ohne Kellergeschoss beschlossen - also mehr in die Höhe als in die Fläche zu gehen.

Um den Ablauf des Arbeitsalltags zu erleichtern, wird es ein reiner Krippenbetrieb. Es werden also nur Kinder unter drei Jahren betreut. In der Kindertageseinrichtung Lechsenwiese sollten dafür dann nur Kindergartenkinder betreut werden. Gebaut wird für vier Krippengruppen in Holzbauweise, soweit möglich.

Bürgermeister Hannes Holzner (CSU) ist überzeugt, dass sich eine zweigeschossige Einrichtungen bewähren wird. Es gebe dazu auch immer mehr Beispiele. Sabine Wolf (CSU) kann dem „sehr wohl zustimmen“. „Ich freue mich, dass das so zügig dahin geht und auch die Holzbauweise mit vier Gruppen - das ist alles schlüssig. Wunderbar zum Zustimmen!“

Bierzelt oder Kinderkrippe? - Angst vor Festplatz-Verlust

Lediglich Johann Steinbrecher (CSU) hatte einen größeren - und eher kuriosen - Einwand. Der Bau der Kinderkrippe betreffe den jetzigen Festplatz. „Wenn wir den dann nicht mehr hernehmen können für ein Bierzelt“, und man einen neuen Veranstaltungsort suchen müsse, könne Steinbrecher „nicht zustimmen“.

Christian Wagner (FWG) geht mit einem Schmunzeln auf Steinbrechers Einwand ein: „Ich bin zwar auch der Hoffnung, dass wir wieder ein Bierzelt aufstellen können, aber wir haben einen Beschluss gefasst.“

Die nächsten Schritte der Verwaltung sind nun, einen Vorentwurf des Bauplanes und eine Kostenschätzung zu erstellen.

ce

Rubriklistenbild: © picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa (Archivbild)

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