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Einsatz bei Piding

„Glühwürmchen“ am Fuderheuberg alarmieren Bergwacht und Polizei

„Glühwürmchen“ am Fuderheuberg alarmieren Bergwacht und Polizei
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Bergwacht und Polizei haben am Samstagmorgen auf der Südostseite des Geißaibls am Fuderheuberg unklare Lichtquellen abgeklärt.

Auch im Winter ist das Bergsteigen ein beliebter Sport und die Landschaft zu erkunden und die Natur im Schnee zu bestaunen. Oft sind auch Wanderer relativ früh unterwegs und nutzen Lampen, um sich besser orientieren zu können. Diese sorgen aber auch teilweise für Verwirrung.

Die Mitteilung des BRK im Wortlaut

Piding – Bergwacht und Polizei haben am Samstagmorgen auf der Südostseite des Geißaibls am Fuderheuberg unklare Lichtquellen abgeklärt, die ein Spaziergänger bereits einige Zeit zuvor noch im Morgengrauen von Sankt Zeno aus gesehen und über Notruf gemeldet hatte, da sie sich nach seiner Einschätzung im weglosen Steilgelände 200 Meter oberhalb des Campingplatzes befanden und er nicht sicher war, ob eine Notlage vorliegt.

Die Reichenhaller Polizei forderte gegen 8 Uhr die Bergwacht zur Unterstützung an, wobei vom Parkplatz am Landratsamt aus mit Ferngläsern und Teleskop keine Menschen im während des Winters laublosen und deshalb recht gut einsehbaren Bergwald zu sehen waren. Zur genaueren Abklärung forderte der Einsatzleiter das Team des Technikbusses der Bergwacht Chiemgau an, das das Gebiet mit der Drohne abfliegen sollte.

„Lichtzeichen“ nur Orientierungshilfe

Die Polizei hatte währenddessen ein Auto am Wanderparkplatz Staufenbrücke entdeckt und den Halter ermittelt; das Pärchen war zum Sonnenaufgang auf den Berg gegangen und dann zum Zeitpunkt der Beobachtung mit Stirnlampen abgestiegen. Der Einsatzleiter der Bergwacht rief sie an, wobei sie mitteilten, dass kein Notfall vorliegt, weshalb der Technikbus noch auf der Anfahrt wieder umkehren konnte und der Einsatz gegen 9.30 Uhr beendet wurde. 13 Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger waren in Bereitschaft, um sofort ausrücken zu können, falls tatsächlich was passiert sein sollte.

Was sind „Glühwürmchen-Einsätze“

Diese Lichtquellen am Berg werden vor allem im Bereich des Reichenhaller Talkessels mit seinen gut einsehbaren Bergflanken von vielen Menschen auch auf weite Entfernungen gesehen, oft als alpines Notsignal missverstanden und deshalb bei Leitstelle und Polizei gemeldet. In Insider-Kreisen werden diese Nachforschungen der Bergwacht scherzhaft auch als „Glühwürmchen-Einsätze“ bezeichnet.

So gut wie immer sind nur Bergsteiger mit Stirnlampen unterwegs; bedingt durch Richtungsänderungen, das Gelände und die Vegetation sieht es vom Tal dann oft so aus, als würde jemand bewusst blinken, wobei die Lichter aber nur zwischen Latschen und Felsen verschwinden und dann wieder auftauchen. Den Bergsteigern ist oft gar nicht bewusst, wie gut und wie weit sie sichtbar sind und Aufmerksamkeit erregen. Abhilfe schaffen Farbfilter auf den Leuchtköpfen und der defensive Einsatz der Lichter.

Trotz Fehlmeldung richtiges Verhalten

„Die besorgten Melder verhalten sich aber völlig richtig. Da aufgrund der derzeit doch frostigen Temperaturen nach Sonnenuntergang auch schnell der Handyakku zusammenbricht, kann nicht jeder gleich einen Notruf absetzen; für uns ist es als Einsatzleiter aber sehr schwer zu beurteilen, ob ein Notfall vorliegt oder nicht.

Allgemeine Lichtquellen ohne Notlage oder besondere Lichtzeichen, die eine alpine Notlage signalisieren, lassen sich vom Tal aus insbesondere bei Wetterverschlechterung und einsetzendem Niederschlag oder Nebel nur schwer unterscheiden. Wir tragen die Verantwortung und müssen über längere Zeit den Abstieg beobachten und dann entscheiden, ob wir eine Fußmannschaft losschicken oder nicht“, erklärt Regionalleiter Dr. Klaus Burger.

So setzt man ein Alpines Notsignal

Bemerken Bergsteiger Blaulicht oder Lichtsignale aus dem Tal, ist eine Mitteilung über die vorwahlfreie Notrufnummer 112 bei der Leitstelle für uns sehr hilfreich, In einer echten Notlage sollte man das Alpine Notsignal verwenden: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen, bis jemand antwortet oder Hilfe eintrifft.

Aufklärung der Lichtquellen am Fuderheuberg am 6. Februar

Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand,  stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand, stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.jpg © Leitner/BRK BGL
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand,  stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand, stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.jpg © Leitner/BRK BGL
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand,  stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand, stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.jpg © Leitner/BRK BGL
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand,  stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand, stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.jpg © Leitner/BRK BGL
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand, stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.
Der Einsatz in Piding am Fuderheuberg , welcher am Morgen des 6. Februars stattfand, stellte sich nicht als Notfall heraus, sondern als sogenannter „Glühwürmchen-Einsatz“. Dabei werden einfache Lichtquellen, die von Bergwanderern genutzt werden, als SOS-Signal verwechselt. Das eigentliche Notsignal ist folgendermaßen festgesetzt: Sechs mal in der Minute, also alle zehn Sekunden ein Licht-, Laut- und Winkzeichen absetzen, danach eine einminütige Pause einhalten und wieder von vorne beginnen.jpg © Leitner/BRK BGL

Das Antwortsignal der Helfer für eingeleitete Rettungsmaßnahmen setzt sich aus Licht-, Laut- oder Winkzeichen zusammen, die dreimal in der Minute, also alle 20 Sekunden auftreten. Viele Stirnlampen haben einen automatischen SOS-Modus; die missbräuchliche Verwendung ist strafbar.

Naturschutz- und Jagdverbände betrachten die vermehrten nächtlichen Aktivitäten im Gebirge besonders während der kalten und schneereichen Witterung mit Sorge und bitten Bergsteiger und Sportler um Rücksicht und Respekt vor den Wildtieren, denen der zusätzliche Energieverbrauch bei der Flucht das Leben kosten kann.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

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