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Stromverbund rückt näher

Trotz defekter Module: Piding übernimmt Photovoltaik-Anlage

Defekte Module, eine kostspielige Reparatur und Folgeschäden möglich. Piding hat der geschenkten Photovoltaik-Anlage auf der Schule „ins Maul geschaut“ - und nimmt sie trotzdem. An dem geplanten Stromverbund muss jedoch noch gearbeitet werden.

Piding - Gregor Dachs von der Energieagentur Südostbayern hat es bereits im September vorgerechnet: Die PV-Anlage des Bürgersolarkraftwerks auf der Schule zu übernehmen, ist wirtschaftlich! Zumindest, wenn ein Stromverbund geschaffen und der Strombedarf aller Liegenschaften im Quartier gedeckt wird.

Gemeinde Piding übernimmt PV-Anlage

Eine Quartierslösung wird bis Ende des Jahres 2021 nicht mehr möglich sein. Dennoch übernimmt die Gemeinde Piding zum 31. Dezember die PV-Anlage, denn dann laufen die bestehenden Verträge aus. Man befinde sich mit den Bayernwerken in Gesprächen, um die Quartierslösung umzusetzen, heißt es am Dienstag (7. Dezember) in der Gemeinderatssitzung. Dies sei technisch möglich. Bis dahin werde die Anlage in der jetzigen Form weitergeführt.

Eine messtechnische Untersuchung der PV-Anlage hat gezeigt, dass 10 der 108 Module defekt sind und nicht mehr die volle Leistung erbringen. Außerdem sind die Befestigungspunkte „stark korrodiert“. Weitere Folgeschäden seien nicht auszuschließen und eine Reparatur wäre sehr kostspielig, heißt es in dem Prüfbericht der Energiekraft Süd. Dennoch spricht laut Herrn Dachs nichts gegen einen Weiterbetrieb der Anlage in der jetzigen Form.

Johann Steinbrecher (CSU) merkt noch an, dass man bei den defekten Modulen überprüfen lassen solle, ob hier Kurzschlüsse möglich seien.

Quartierslösung: Strom für Bildungseinrichtungen in Piding

Ab der Übernahme soll die Anlage zur Strombedarfsdeckung der Schule genutzt werden. Sobald eine Quartierslösung zustande kommt, dürften neben der Schule auch der Kindergarten, die Mehrzweckhalle und die KiTa-Container von der Anlage profitieren. Laut Christian Kleinert (2. Bürgermeister, FWG) müsse man jedoch die Kosten der notwendigen Kabel übernehmen. Auch die Kosten der Quartierslösung seien noch offen.

Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass Bürgermeister Hannes Holzner (CSU) den Übergabevertrag mit Solar Bürgerkraftwerk abschließen kann und somit die Anlage zum 31. Dezember übernommen wird. Außerdem soll weiterhin an der Quartierslösung gearbeitet werden.

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ce

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa (Symbobild)

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