SPD-Piding

Autobahnbau als "heißes Eisen"

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SPD-Bürgermeisterkandidat Markus Schlindwein

Piding - Beim kommunalpolitischen Stammtisch der SPD stellte sich Bürgermeisterkandidat Markus Schlindwein vor. Er sprach auch über den geplanten Autobahnausbau.

Es sei ein reger Meinungsaustausch in lockerer Atmosphäre gewesen, mit der Gelegenheit, den SPD-Bürgermeisterkandidaten Markus Schlindwein und die Bewerber für den Gemeinderat persönlich kennenzulernen. Unter dem Motto „Miteinander reden“ hatte die SPD Piding zum kommunalpolitischen Stammtisch in den Gasthof „Palmcafe“ eingeladen. Im Mittelpunkt der Fragen und Diskussionen standen die Themen Verkehrspolitik und soziale Anliegen.

Markus Schlindwein nutzte die Gelegenheit, um sich persönlich vorzustellen und seine politischen Schwerpunkte deutlich zu machen. Der 42-jährige Pidinger kam 1971 in Freilassing zur Welt und machte nach seinem Fachabitur zunächst eine Ausbildung als Zahntechniker. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Luxemburg hat er zunächst bei einem mittelständischen Unternehmen in der Region gearbeitet und dort die Abteilung Silikontechnik mit aufgebaut. Nach dem IHK-Abschluss als Versicherungsfachmann machte er sich in dieser Branche selbständig und ist seit einigen Jahren zusätzlich auch als Lkw-Fahrer tätig.

Als Seiteneinsteiger unter den Pidinger Bürgermeisterkandidaten sei dem Sozialdemokraten besonders die Information und Beteiligung der Bürger wichtig. „Mir kommt es darauf an, dass die Menschen mit ihren Anliegen ernst genommen werden und klare und ehrliche Antworten auf ihre Fragen erhalten“, so Markus Schlindwein. Dies wolle er auch im Wahlkampf mit Hausbesuchen bei möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern in Piding deutlich machen.

Das Thema Autobahnausbau sei in Piding nach wie vor ein heißes Eisen, wie in den verschiedenen Gesprächen am Stammtisch klar wurde. „Wir brauchen eine Lösung, die alle Bürgerinnen und Bürger in Piding von Lärm und Abgasen entlastet, statt der jetzt geplanten Billigvariante“, forderte SPD-Gemeinderat Helmut Grünäugl. Er war sich mit Markus Schlindwein darüber einig, dass sich eine wesentlich bessere Planung umsetzen lasse, wenn man in Piding gemeinsam an einem Strang zieht und mit den umliegenden Gemeinden zusammen aktiv wird.

SPD-Gemeinderatsbewerber Dieter Schaefer erinnerte an die auch von der Bundesstraße ausgehenden Belastungen. Auch hier müsse man ein Angebot machen und über innovative Lösungen insbesondere beim Lärmschutz nachdenken. Karin Wieseler sprach sich dafür aus, bei der Verkehrsplanung auch die Belange der Fußgänger zu bedenken. „Genügend Sitzbänke, die auch in einem guten Zustand gehalten werden, sind gerade für ältere Menschen wichtig“, sagte die Gemeinderatskandidatin.

Im weiteren Gespräch wurden auch soziale Themen diskutiert. Ihn habe die große Hilfsbereitschaft gegenüber den in Piding untergebrachten Flüchtlingen aus Syrien sehr beeindruckt, erklärte Helmut Grünäugl. Markus Schlindwein meinte dazu, dass man diese Bereitschaft zum sozialen Engagement noch intensiver fördern und unterstützen sollte: „Wir brauchen neue Ideen, damit Einsatzfreude und Aktivität nicht an bürokratischen Hürden und organisatorischen Fragen scheitern“, so der Bürgermeisterkandidat.

Der SPD-Ortsvorsitzende Roman Niederberger freute sich über den lebhaften Meinungsaustausch und wies auf die am kommenden Freitag, 28. Februar,  um 19.30 Uhr im Gasthaus „Albrecht Dürer“ stattfindende zentrale Wahlkampfveranstaltung der SPD Piding für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen hin.

Pressemitteilung SPD Piding

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