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DWD warnt vor starkem Gewitter: Lage beruhigt sich 

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Wirklich Abzocke durch die öffentliche Hand?

Blitzen wird für Gemeinde zum Draufzahlgeschäft

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Piding - Ein halbes Jahr arbeitet die Gemeinde nun schon mit der "Kommunalen Verkehrsüberwachung" zusammen - diese blitzt und straft ab, doch unterm Strich ist das für die Gemeinde ein Draufzahlgeschäft. 

Die "Kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern" bietet Gemeinden ihre Dienste in der Verkehrsüberwachung an - die Zusammenarbeit ist freiwillig und muss von den Kommunen natürlich bezahlt werden. Seit einem halben Jahr kooperiert auch Piding mit dem Verband, bevor im Mai entschieden wird, ob man Mitglied wird und dauerhaft zusammenarbeitet.

Ein Minus im vierstelligen Bereich

Die erste Zwischenbilanz fällt für die Gemeinde zumindest finanziell sehr nüchtern aus: 7900 Euro ließ sich die Gemeinde die Dienste der "Kommunalen Verkehrsüberwachung" bisher kosten, an Bußgeldern kamen aber nur 4185 Euro zurück, wie die Südostbayerische Rundschau berichtet. Für die Gemeinde also ein Minus von über 3700 Euro.

3,6 Prozent waren zu schnell

Auch wenn ausnahmslos alle Strafzettel bezahlt werden und das Anfechten der Autofahrer vor Gericht keinen Erfolg hätte, bleibt der Gemeinde ein Minus von über 1300 Euro, so die Südostbayerische Rundschau. Wie die Zeitung weiter berichtet, waren in der Testphase 3,6 Prozent aller gemessenen Autofahrer in Piding zu schnell.

Die "Kommunale Verkehrsüberwachung" verlangt von den Gemeinden 190 Euro pro Stunde für ihre Dienste, dazu kommen 50 Euro Anfahrtskosten und 2,30 Euro "Bild- und Portopauschale" für jeden erwischten Autofahrer. Über 100 Kommunen kooperieren mit dem Verband in Südostbayern, darunter beispielsweise auch Laufen, Ainring oder Waging. 

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / Patrick Seeger/dpa

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