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Wollten zur Staufenmesse aufsteigen

Bergwachteinsatz am Hochstaufen - Reichenhallerin (50) verletzt

Die Rettungsfahrzeuge der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger gemeinsam im Einsatz (Symbolfoto)
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Die Rettungsfahrzeuge der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger gemeinsam im Einsatz (Symbolfoto)

Die Bergwachten im Berchtesgadener Land hatten im vergangenen Wochenende wieder einiges zu tun. Unter anderem waren sie bei dem Einsatz einer Frau gefordert, die sich das Knie schwer verletzt hatte.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Piding - Am Sonntagmorgen (27. Juni) mussten die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger kurz nach 7 Uhr auf die Nordseite des Hochstaufens ausrücken, wo eine 50-jährige Reichenhallerin mit einer schweren Knieverletzung notärztliche Hilfe brauchte. Die Frau wollte eigentlich mit ihrem Mann zur Staufenmesse aufsteigen, wobei beide ihre Mountainbikes an der Forststraße abgestellt hatten und sich die Frau dann nur 150 Meter weiter auf dem Wanderweg zu den Steinernen Jägern das rechte Knie verdreht hatte.

Fünf Bergretter rückten aus, wobei der Einsatzleiter nach telefonischer Rücksprache mit dem Ehemann einen Bergwacht-Notarzt nachforderte, da es der Patientin immer schlechter ging. Der Einsatzleiter brachte den Schellenberger Bergwacht-Notarzt per Fahrzeug über die Forststraße zur Abzweigung des Fußwegs. Die Retter versorgten die Frau, brachten sie mit der Trage zum Rettungsfahrzeug, fuhren sie ins Tal und übergaben sie in Urwies an das Teisendorfer Rote Kreuz, wobei es für die Frau per Rettungswagen weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall ging. Die Bergwacht nahm das Radl der Frau mit in die Rettungswache, wo es der Mann später abholte. Sieben Einsatzkräfte waren gute zweieinhalb Stunden lang gefordert.

Am Sonntagabend gegen 21.20 Uhr deutete ein Anwohner in Bayerisch Gmain die starken Scheinwerfer der Predigtstuhlbahn als alpines Notsignal auf dem Gipfel der Spechtenköpfe und setzte einen Notruf ab. Der Bergwacht-Einsatzleiter klärte die Lage ab, konnte aber rasch Entwarnung geben. Bereits am Donnerstagnachmittag (24. Juni) meldeten sich kurz nach 16.30 Uhr zwei Bergsteiger vom Normalweg auf der Nordseite des Hochstaufens, da sie in rund 1.200 Metern Höhe ins Gewitter geraten waren und sich nicht weiter absteigen trauten. Die Bergwachten Bad Reichenhall, Teisendorf-Anger und Freilassing bereiteten an ihren Wachen einen Rettungseinsatz vor, mussten dann aber nicht mehr ausrücken, da das Duo wieder in der Leitstelle angerufen hatte und dort bekannt gab, dass es jetzt doch selbst absteigen kann.

Pressemitteilung BRK BGL - Markus Leitner

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