Neuer Alm-Erlebnisweg bei Ramsau

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Ramsau - Einen neuen Alm-Erlebnisweg gibt es in Ramsau. Er führt vom Taubensee über die Mordau und Moosen. Auf 13 Schautafeln können Wanderer allerlei Wissenswertes erfahren.

Der Alm-Erlebnisweg in Ramsau im Berchtesgadener wurde Land offiziell von Bürgermeistern, Landrat und Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land eröffnet. Bei einem Rundweg vom Taubensee über die Mordau und Moosen kann man auf 13 Schautafeln viele Aspekte des Almlebens erfahren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Niederleger und einem Hochleger? Was versteht man unter Tagweide – Nachtweide und einer Schneeflucht? Auf dem Ramsauer Alm-Erlebnis-Weg, der von der Alpenstraße B305 auf die Mordaualm, weiter hoch hinauf auf die Lattenbergalm und schließlich zur Moosenalm führt, kann man all diese „almerischen“ Begriffe eindrucksvoll nachvollziehen. Auf insgesamt 13 informativen Schautafeln rund um diese drei wunderschönen Fleckerl Natur wird das Leben auf der Alm mit dem gesamten Umfeld beschrieben und bei einer Einkehr auf der Mordau- oder Moosenalm kann man die Spezialitäten wie zum Beispiel frische Milch und den Almkäse auch gleich ausprobieren.

Der Ramsauer Alm-Erlebnis-Weg wurde von der Gemeinde Ramsau in Zusammenarbeit mit der Molkerei Berchtesgadener Land realisiert. Zu Beginn der heurigen Almsaison wurden die Schautafeln grafisch erneuert. Sie bieten Einblick in das Leben und Arbeiten der Sennerin, berichten über die räumliche Untergliederung einer Alm, geben Einblick über Formen und Entstehung der Landschaft, aber auch über geologische und bodenkundliche Verhältnisse. Man sollte für die zirka vier- bis sechsstündige Wanderung gute Kondition und Trittsicherheit mitbringen.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz Taubensee an der Deutschen Alpenstraße B305. Es folgt eine einfache Wanderung zur Mordaualm (1191 m) auf einem Forstweg, weiter geht es auf alpinem Steig über die Karschneid (1530 m) zur Lattenbergalm (1480 m) und weiter zur Moosenalm (1409 m). Von der Moosenalm führt der Steig hinab zur Schwarzbachwacht und weiter zum Ausgangspunkt.

Pressestelle Molkerei Berchtesgadener Land

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