Missgeschick bei der Molkerei BGL

100 Liter Rahm landen in der Stoißer Ache

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Piding - Missgeschick bei den Milchwerken: Vergangene Woche gelangten aus der Produktion rund 100 Liter Rahm direkt in die angrenzende Stoißer Ache. 

Es war der vergangene Mittwoch um 8 Uhr in der Früh: Das Bodenventil eines Rahmreifungstanks tropfte. Beim Versuch eines Arbeiters, das Ventil dicht zu verschließen löste sich eine Sicherung und eine große Menge Rahm lief aus. Rund 100 Liter davon konnten nicht mehr im Produktionsgebäude der Molkerei gehalten werden und rannen letztlich in die Stoißer Ache. Die Pressestelle der "Milchwerke Berchtesgadener Land" bestätigte den Vorfall auf Nachfrage von BGLand24.de.

Polizei, Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt wurden gleich danach von der Molkerei informiert: "Der Sachverhalt wird derzeit geprüft", heißt es dazu von den Milchwerken. Dank mehrerer Sicherungen können ausgelaufene Produkte in den Pidinger Milchwerken eigentlich nicht so einfach in die Natur gelangen: Im Gebäude gibt es Bodengullis, die zu speziellen Abwassertanks führen. Hier werden die Inhalte nach ihren Stoffen untersucht und kontrolliert ans Klärwerk weitergeleitet. 

"Die auslaufende Rahmmenge konnte von den internen Bodengullis nicht aufgenommen werden, daher floss Rahm auf die Hoffläche", erklärt die Pressestelle der Molkerei. Auch dort gibt es zuerst eine Sammelgrube mit Trübungsüberwachung, bevor Flüssigkeiten in die Stoißer Ache fließen können. "Bis zur Reaktion dieser Sicherungsvorrichtung vergehen einige Sekunden", so die Pressestelle - und jene Sekunden reichten, dass die 100 Liter Rahm auf und davon waren.

xe

Rubriklistenbild: © xe

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