Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Piding

18 Fragen an Anton Wieser (FWG)

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Will in Piding Bürgermeister werden: Anton Wieser (FWG).

Piding - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Piding wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Anton Wieser (FWG).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Anton Wieser


2. Partei

FWG

3. Alter

48

4. Wohnort

Piding, seit 1971, schon immer

5. Geburtsort

Bad Reichenhall

6. Familienstand

verheiratet

7. Kinder

2

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

Aktive Mitarbeit in der FWG Piding als 2 Vorsitzender

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Albert Wieser, ehem. 2. Bürgermeister von Piding und Hubert Wieser, ehem. 2. Bürgermeister von Bayrisch Gmain, beides meine Onkel

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Piding ist seit jeher meine Heimat. Die Menschen sind mir wichtig: Meine Verwandtschaft, mein Freundes-und Bekanntenkreis. Und unsere einmalige Landschaft und Natur. Besonders ist das Zusammenleben in Piding, an erster Stelle unsere Vereine.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Ich habe in den letzten 20 Jahren als Führungskraft im Personalwesen und in der Unternehmensführung nicht nur gelernt mit Menschen zu arbeiten und sie zu betreuen, sondern auch unternehmerische Visionen und Weitblick zu entwickeln und umzusetzen. Stillstand ist Rückschritt. Durch meine große Familie bin ich mit allen Generationen fest verbunden und als Mitglied in den verschiedensten Vereinen mittendrin im Pidinger Zusammenleben und kenne dadurch die Bedürfnisse der Menschen.

12.  Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

Generell will ich Gutes verstärken und anstehende Aufgaben effizient einer gemeinschaftlichen, dauerhaften Lösung zuführen. An dieser Stelle Kritik zu üben gehört nicht zu meinem Stil.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Die Aktualisierung und Umsetzung des Ortsentwicklungsplans hat oberste Priorität. Dieser Plan umfasst alle aktuellen Themen der Gemeinde, wie Verkehr, Wohnraum für Einheimische, neues Bürger-Zentrum, neues Gewerbe, neuer Kindergarten, neue Sportstätten und vieles mehr. Gemeinsam mit dem neuen Gemeinderat werde ich sofort an die Aktualisierung und Umsetzung gehen.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Als erstes müssen die aktuellen Aufgaben, wie z. B. Neubau Feuerwehrhaus, zu Ende gebracht werden. Die wichtigsten messbaren 3 Ziele – wie in Punkt 13 - sind dann: 

  • Wohnraum für Einheimische schaffen, beginnend am heutigen Rathaus– / Feuerwehrgelände 
  • Verkehrsoptimierung, beginnend mit unserem Projekt Dorferneuerung 
  • Neubau Kindergarten mit Gesamtkonzept für das umliegende Areal mit Sport- und Schulbereichen

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Es fehlt aktuell bezahlbarer Wohnraum, obwohl die Gemeinde mit der Aufstockung des Wohnbauwerkes bereits die richtigen Schritte eingeleitet hat. Dies gilt es weiterzuentwickeln und als 1. Schritt für Schaffung zusätzlichen Wohnraums werde ich mit dem Gemeinderat für einheimische Familien unser Projekt „Rathausbereich“ starten.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Klimaschutz geht uns alle an. Das Thema wird in alle Projekte (siehe Punkt 13 Ortsentwicklungsplan) eingebunden.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Die Proteste der heimischen Landwirte sind mehr als gerechtfertigt, da beide Themen große Eingriffe in ihre Praxis bedeuten. Unsere Bauern sollen quasi im Alleingang die Welt retten, während die Mehrheit der Verbraucher von einem Billigangebot zum nächsten rennt. Nach unseren Möglichkeiten werden wir regionale Produkte, Wertschöpfungsketten und Wirtschaftskreisläufe aktiv unterstützen und ins Bewußtsein rufen. Verantwortung für Mensch und Natur geht alle an – nicht nur die Bauern.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Ich möchte den Pidingerinnen und Pidigern keine Themen vorsetzen, sondern Ihre Themen aufnehmen und annehmen. Ich werde ein Bürgermeister auf Augenhöhe sein und den Bürgern laufend die Möglichkeit bieten, mir Ihre Wünsche, Anregungen und Probleme zu sagen.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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