Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Piding

18 Fragen an Hannes Holzner (Liste Hannes Holzner)

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Will sein Amt behalten: Pidings Bürgermeister Hannes Holzner (CSU/Liste Hannes Holzner).

Piding - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Piding wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Hannes Holzner (Liste Hannes Holzner).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Hannes Holzner


2. Partei

CSU / Liste: Hannes Holzner

3. Alter

48 Jahre

4. Wohnort

Piding seit meiner Geburt

5. Geburtsort

Bad Reichenhall

6. Familienstand

ledig

7. Kinder

keine

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

  • seit 13.03.1997 CSU Mitglied 
  • 1996 – 2008 12 Jahre Gemeinderat in Piding 
  • 2008 – 2020 12 Jahre 1. Bürgermeister Piding 
  • 2002 – 2020 18 Jahre Kreisrat in BGL / diverse Ausschüsse

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Alois Glück und Hanns Seidel

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Ich bin mit Herz und Seele Pidinger. Wir dürfen da wohnen und arbeiten, wo andere Urlaub machen. Bei uns wird Gemeindschaft gelebt – Piding ist einfach rundherum l(i)ebenswert für Jung und Alt.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Seit 12 Jahren darf ich die Gemeinde Piding als 1. Bürgermeister vertreten und die Geschicke leiten. Diese vielfältige und verantwortungsbewusste Aufgabe habe ich mit viel Herzblut und großem Engagement ausgefüllt und gelebt. Gerne möchte ich weiterhin all meine Kraft und mein Wissen für unsere Gemeinde einsetzen und dabei den eingeschlagenen Weg der nachhaltigen, transparenten und vorausschauenden Gemeindepolitik weiterführen! Dabei kann ich auf meine jahrelange kommunale Erfahrung zurückgreifen und diese einbringen.

12. Amtierende: Was haben Sie in ihrer vergangenen Amtszeit erreicht?

Unter anderem haben wir folgendes angepackt und umgesetzt: 

  • Positive Weiterentwicklung der Wirtschaftskraft und damit Sicherung wohnortnaher Arbeitsplätze 
  • Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus gefunden und Grundstück gekauft / B- Plan wurde erstellt, genehmigt und die Projektumsetzung läuft / Finanzierung geschaffen 
  • Steinschlagschutzzaun für die Sicherheit der Anwohner in Staufenbrück schnellstmöglich in Zusammenarbeit mit den Staatsforsten realisiert 
  • DSL Ausbau in der gesamten Gemeinde mit mind. 30 Mbit erreicht und umgesetzt 
  • Neubau Bauhofhalle nach Brand vergrößert und an die neuen Anforderungen angepasst 
  • Tourismus gestärkt: Styles Hotel mit 90 Zimmern realisiert und 2017 eröffnet 
  • Erhalt und Sicherung der eigenen Wasserversorgung 
  • Sanierung und Anbau an das Haus der Vereine unterstützt und realisiert 
  • Bezahlbaren Wohnraum über das Wohnbauwerk unterstützt und dadurch ermöglicht 
  • Positive Wohnungsbauentwicklung mit über 200 neuen Wohneinheiten im Gemeindegebiet 
  • Energiekonzepte vorangetrieben: hier unter anderem Klärgasverstromung mit zusätzlicher Microgasturbine realisiert, Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt und Energieoptimierung Mehrzweckhalle 
  • innerörtliches Straßennetz umfangreich saniert 
  • Kinderbetreuung ausgebaut 
  • Barrierefreien Bahnhof in Zusammenarbeit mit der Bahn verwirklicht 
  • Förderung der Vereine und Jugendarbeit sowie Unterstützung des Ehrenamtes 
  • Erhalt gesunder Gemeindefinanzen durch vorausschauende Finanzplanung

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Nachhaltige und konsequente Umsetzung der bereits auf den Weg gebrachten und in Planung befindlichen Großprojekte – neues FFW Haus, neues Rathaus, Neubau Kindergarten, Sanierung/Neubau Kläranlage, zusätzlicher Trinkwasserspeicher und Bahnhofsumgriff.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Zusammenhalt und Gemeinschaft in der Gemeinde weiterhin fördern und stärken. Als Kommune weiterhin ein verlässlicher Partner für alle Generationen sein. Den kommenden Generationen so wenig Schulden wie möglich hinterlassen.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Piding ist aufgrund seiner zentralen Lage sehr beliebt, freie Flächen sind jedoch nachweislich Mangelware. Bezahlbaren Wohnraum und gleichzeitig wohnungsnahe Arbeitsplätze zu schaffen und erhalten gehört zu den größten Herausforderungen unserer Gemeinde. Hier hilft uns die gute Zusammenarbeit mit dem Wohnbauwerk BGL und die rege Bautätigkeit der privaten Bauträger. Daher ist es wichtig, das Wohnbauwerk BGL auch weiterhin im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde zu unterstützen.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Für mich schon immer sehr wichtig und eine Selbstverständlichkeit. Hier müssen wir mit klaren, aber wirtschaftlichen Ansätzen weiter vorwärtsgehen (z.B. Dämmung der Fassaden, Verbrauch in allen Bereichen minimieren, dezentrale Energieerzeugung fördern).

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Egal ob „Rettet die Bienen“ oder „Proteste der heimischen Landwirte“ – wir müssen uns der Verantwortung, die wir für nachfolgende Generationen tragen, bewusst sein. Nur gemeinsam können wir mehr erreichen. Jeder einzelne kann z.B. seinen Teil dazu beitragen, die heimische Landwirtschaft zu unterstützen, indem man regional und saisonal einkauft.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam viel für Piding erreicht und dabei nie das Allgemeinwohl aus den Augen verloren. Darüber hinaus ist viel Zeit und Energie in die Planung und Vorbereitung der anstehenden Großprojekte geflossen, so dass wir in den nächsten Jahren gut vorbereitet in die Umsetzung dieser gehen können. Teilweise ist die Projektumsetzung ja wie bekannt, bereits am laufen. Bitte gehen Sie am 15. März zur Wahl – Sie haben mit Ihrer Stimme einen großen Einfluss auf die weitere Entwicklung unseres Heimatortes! Ich bitte Sie weiterhin um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme! Damit es weiter vorwärts geht in Piding.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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