Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gefälschter Führerschein kommt Serben teuer zu stehen

Traunstein - Zahlreiche Strafanzeigen handelte sich am Mittwochmorgen ein 51-jähriger Serbe bei einer Verkehrskontrolle durch die Schleierfahndung ein.

Ohne den erforderlichen deutschen Führerschein, dafür mit einer total gefälschten Fahrerlaubnis aus dem ehemaligen Jugoslawien, wurde der Mann hinter dem Steuer eines deutschen VW Passat an der Autobahnausfahrt Piding-Nord angehalten. Darüber hinaus stellten die Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein fest, dass sich der gelernte Kfz-Mechaniker seit mehreren Monaten illegal in München aufhält. Der Serbe muss mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.

Am Mittwoch gegen 5 Uhr zog eine Streifenbesatzung der Schleierfahnder den alleinreisenden Ex-Jugoslawen bei Piding aus dem fließenden Verkehr. Nachdem der gefälschte Führerschein entdeckt wurde, ging es zunächst wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Richtung Dienststelle. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sich der Mann zwar um einen legalen Aufenthalt in München bemüht hat, aber die erforderliche deutsche Aufenthaltsgenehmigung nie erhalten hatte. Sowohl in München als auch an seinem angeblichen Hauptwohnsitz in Österreich wurde er mittlerweile von Amtswegen abgemeldet.

Es stellte sich auch heraus, dass dem Serben vor über vier Jahren die österreichische Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit entzogen worden war. Zur Erstellung eines gerichtsverwertbaren Gutachtens wurde das sichergestellte Dokument an das Bayerische Landeskriminalamt verschickt. Obwohl der Beschuldigte vehement die Echtheit seines Führerscheins beteuerte, musste er sich für die Weiterreise einen Ersatzfahrer suchen.

red-ch24

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare