Aufregung: Muli bricht in Brücke ein

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Piding - Hat das Maultier beim Abendbuffet zu fest zugeschlagen oder war die Brücke einfach in die Jahre gekommen? Das Muli krachte urplötzlich ein und konnte sich nicht mehr befreien.

Am Mittwoch Abend war die Tragtierkompanie Bad Reichenhall mit mehreren Mulis im Wald von Urwies unterwegs. Alles verlief reibungslos, doch dann geschah es: Eines der Tiere brach in einer Brücke ein, so dass es aus eigener Kraft nicht mehr herauskam. Sofort wurde eine Tierärztin der Bundeswehr, sowie ein Pferdetransporter und ein großer Kran angefordert.

Sofort nach der Erstversorgung des Tieres, von der angeforderten Ärztin, wurde es mit einem Kran geborgen. Laut Tierärztin ist das Muli nicht verletzt. Es bekam zur Stütze beim Gehen einen Verband angelegt.

Nach ein paar Gehrunden, um die Gemüter weitestgehend zu beruhigen, ging es für den "Brückenbrecher" in den Transportwagen und anschließend in die Hochstaufenkaserne Bad Reichenhall in den Krankenstall, in dem sich das Tier von den Strapazen erholen kann.

Schon gewusst?

Der Volksmund bezeichnet meist den einfachen Esel als Muli oder Maultier. In Wirklichkeit sind Maultiere aber Kreuzungen zwischen Eselhengst und Pferdestute. Diese Züchtung gibt es mit Eselstute und Pferdehengst natürlich auch, die Tiere werden dann allerdings als Maulesel bezeichnet. In freier Natur gibt es die von Menschenhand geschaffenen Kreuzungen nicht. Ursprünglich wurden sie für das Militär und die Landwirtschaft gezüchtet und auch heute noch werden diese liebreizenden Tiere in puncto Agrar eingesetzt. Beide Arten können sich nicht fortpflanzen, ein natürlicher sexualtrieb existiert dennoch. 

Aktivnews/Planet Wissen

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