„Pfadfinder schaffen etwas Wichtiges und Dauerhaftes“

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Ainring - Seit der Gründung des Pfadfinderstammes Christopherus Mitterfelden im Jahr 1977 setzt sich Pfarrer Anton Parzinger für die Jugendarbeit der Georgspfadfinder ein.

Über 30 Jahre arbeitete er als Kurat und geistiger Beistand im Vorstand und wurde mit der Amtseinführung seines Nachfolgers Wernher Bien zum Ehrenkuraten ernannt. Als Zeichen der Verbundenheit widmeten ihm seine „Pfadis“ offiziell ihr Freizeitgelände am Ainringer Stadtweg. Der 3000 Quadratmeter große Platz heißt nun „Anton Parzinger Grund“.

Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus den Gruppen, der Leiterrunde, Eltern und Freunden des Stammes feierten Anton Parzinger und Wernher Bien eine Andacht unter freiem Himmel, um der Namenswidmung den kirchlichen Segen zu spenden. „Pfadfinder sein bedeutet, Mitglied in einer Familie zu sein, die offen ist für alle – ohne Unterschied von Herkunft oder Glaube“, so Parzinger.

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Dass dieses Zusammenleben gut funktioniert, sieht man daran, dass die Pfadfinder mit 32 Millionen Mitgliedern die größte Jugendorganisation der Welt sind. Sie folgen den Ideen ihres Gründers, Lord Baden-Powell, der die Erziehung zu Frieden, Verantwortung und Gerechtigkeit zu den Leitprinzipien der pfadfinderischen Pädagogik machte. „So geben die Pfadfinder Orientierung und schaffen etwas Wichtiges und etwas Dauerhaftes“, erinnerte Anton Parzinger.

Die Widmung des Grundstückes ist nun auch für alle Passenten sichtbar. Die Pfadfinder enthüllten im Rahmen der Feier eine handgefertigte Tafel am Eingang des Areals. Der Stamm hatte das Feld vor über 10 Jahren in verwahrlostem Zustand übernommen, es mit viel Mühe wiederhergestellt und pflegt es seitdem kontinuierlich. So entstand unter anderem eine umlaufende Bepflanzung mit heimischen Bäumen und Sträuchern, die seltenen Kleintieren Zuflucht bieten. Der „Anton Parzinger Grund“ bildet den Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten wie Gruppenstunden, Zeltlager, Leiterausbildungen oder erlebnispädagogische Angebote.

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