Es kursieren die wildesten Ideen

Attraktives Grundstück am See: Was wird aus dem Asylheim?

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Petting - Ein altes Haus am See, ein riesiges Grundstück - noch sind in dem Anwesen in Kühnhausen Flüchtlinge untergebracht, doch wie könnte das Haus später einmal genutzt werden?

Es waren turbulente Wochen: Im Juni 2016 protestierten Asylbewerber aus Bergen gegen ihren angeordneten Umzug nach Kühnhausen bei Petting. Neun Tage lang campierten 15 Senegalesen auf dem Bergener Dorfplatz um sich zu verweigern, doch als das Landratsamt ihnen Gelder strich, gaben sie auf. Drei Jahre läuft der Pachtvertrag zwischen Landratsamt und Gemeinde für das Gebäude in Kühnhausen noch - wie geht es dann weiter?

Flüchtlingsheim Kühnhausen von außen und innen

Um das rot umringelte Areal geht's.

Das Areal am Ostufer des Waginger Sees ist 18.000 Quadratmeter groß, das gemeindeeigene Gebäude stammt aus dem Jahr 1936 und wurde vor dem Einzug der Flüchtlinge noch etwas saniert. Bei einem Treffen in der Strandbadgaststätte in Kühnhausen wurden nun Ideen gesammelt, wie das benachbarte Areal genutzt werden könnte, wenn der Pachtvertrag ausgelaufen ist, berichtet die Südostbayerische Rundschau.

Jugendzeltplatz, Chalet-Dorf, Ferienheim, Festivals, FKK-Platz, Waldkindergarten, Betreutes Wohnen, Kultur, Landschulheim, Beachvolleyball - diese Schlagwörter fielen laut Südostbayerischer Rundschau bei dem Treffen, die nun in einer Machbarkeitsstudie untersucht werden sollen. Ein gewisser Konsens scheint schon zu stehen: Das Gelände "muss für unsere Leute öffentlich zugänglich sein", so Pettings zweiter Bürgermeister Ludwig Prechtl in der Südostbayerischen Rundschau. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

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