Justiz hat jetzt zwei Verdächtige nach Unfall im Februar

Drei Nachtschwärmer bei Petting angefahren und geflüchtet?

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Nach einer Party wurden im Februar bei Petting drei Leute angefahren. Der Wagen krachte in eine Scheune, der Fahrer floh. Jetzt hat die Justiz zwei Verdächtige. 
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Petting - Zuerst wurden nach einer Party drei Fußgänger angefahren, dann rauschte der Wagen in eine Scheune und der Fahrer machte sich aus dem Staub - nach dem Unfall im Februar gibt es jetzt zwei Verdächtige. 

Der rätselhafte Unfall vom 9. Februar bei Petting scheint sich zu klären. Wie die Staatsanwaltschaft Traunstein gegenüber chiemgau24.de mitteilt, wurden zwei Personen von der Polizei ausgeforscht, gegen die die Justiz jetzt ermittelt. "Es besteht der Tatverdacht der fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs, der fahrlässiger Körperverletzung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort", so Oberstaatsanwalt Björn Pfeifer. 

Eine Anklage ist aber noch nicht erhoben. Es stehen noch Sachverständigengutachten aus, deren Erstellung wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Schon zehn Tage nach dem Unfall deutete die Polizei an, dass die Ermittlungen umfangreich werden: ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes wurde zur Feststellung von Anschmelzspuren an Gurt und Kleidung angefordert und ein Rechtsmediziner untersuchte mehrere Personen nach sogenannten Prellmarken des Sicherheitsgurtes. Auch DNA-Spuren aus dem Auto wurden untersucht.

Schwerer Unfall zwischen Auto und Fußgängern bei Petting

Der Unfall ereignete sich am 9. Februar um 4.20 Uhr zwischen Sondershausen und Kirchhof bei Petting. Vier junge Erwachsene waren auf einer einspurigen Ortsverbindungsstraße unterwegs. In Sondershausen fand zuvor eine Privatparty mehr schätzungsweise bis zu 400 Personen statt. Drei der jungen Leute wurden dann von einem Auto erfasst und verletzt. Nur wenige hundert Meter später krachte der Wagen in eine Scheune. 

Von den Insassen fehlte jede Spur, sogar ein Hubschrauber suchte nach dem Fahrer. Nach Einschätzung der Polizei werden die drei Verletzen wohl keine dauerhaften Schäden davontragen. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

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