2.500 Besucher beim Ochsenrennen

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Spektakulär gings beim Ochsenrennen in Surheim zu: 2.500 Zuschauer waren live dabei.

Surheim - Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der ... Ochsen! Die Festwoche zum 250. Geburtstag des Gasthauses Lederer fand mit einem zünftigen Ochsenrennen ihre Fortsetzung.

Über 2.500 Besucher ließen sich den Spaß am Sonntag nicht entgehen, als zum Ochsenrennen geblasen wurde. Bei insgesamt sieben Rennen nahmen elf Reiter mit ihren Tieren teil, die ihre liebe Mühe hatten sich auf den Vierbeinern zu halten. Die stammten aus Münsing am Starnberger See und hatten phantasievolle Namen wie Mr. Charly Brown, Balotelli, Idefix, Obama, Bot-Ox oder Ringo.

Mr. Charly Brown gewann

Das Finale gewann schließlich Ela Sappl auf Mr. Charly Brown, sie wurde von den vielen Besuchern lautstark beklatscht.

Beim Prominenten-Wettkampf stellte unter anderem der 2. Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim, Franz Singhartinger, seinen Mut unter Beweis, der neben seinem Kollegen aus Michaelbeuern, Adolf Hinterhauser, und dem Gastgeber Johann Lederer eine gute Figur auf den Rindviechern machte. 1. Bürgermeister Ludwig Nutz sagte kurzfristig ab, weilte aber unter den Zuschauern, die ihre helle Freude an diesem außergewöhnlichen Schauspiel hatte.

Fotos vom Spektakel in Surheim:

Ochsenrennen in Surheim

Das Veterinäramt, das genauestens überprüfte, ob alles mit rechten Dingen zuging und die Tiere keinen Schaden nehmen, hatte nichts auszusetzen. Dennoch war es womöglich eines der letzten Rennen dieser Art. Wie die Münsinger Verantwortlichen des Ochsenrennens versicherten, sind die Auflagen mittlerweile "eigentlich zu streng und umfangreich", um noch derartige Veranstaltungen auf die Beine stellen zu können.

Der sonnige Tag klang erst in den späten Abendstunden im Bierzelt beim Gasthaus Lederer, dessen 250. Geburtstag in den letzten Tagen gefeiert wurde, langsam aus.

bit/red bgl24

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