Drei Stunden bis zur Rettung

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Weil der Hubschrauber in der Dunkelheit nicht mehr starten konnte, kamen bei der Rettung am Teisenberg Quads zum Einsatz.

Neukirchen - Ein junger Mann hatte keine Schwierigkeiten, auf den Teisenberg hinaufzukommen. Er verunglückte jedoch, als er mit dem Snowboard nach unten fuhr.

Ein junger Schneeschuhwanderer war von Neukirchen aus auf den Teisenberg aufgestiegen und wollte anschließend auf dem mitgenommenen Snowboard hinabfahren. Dieser Plan wurde ihm zum Verhängnis. Er war im dicht bewaldeten Gebiet des Teisenberges zu Sturz gekommen und gegen einen Baum geprallt. Dabei erlitt er schwere Verletzungen.

Der Snowboarder konnte trotz seiner erlittenen Verletzungen mit dem Handy einen Notruf absetzen. Außerdem schaffte er es, den Notarzthubschrauber in seine Nähe zu dirigieren. Der Pilot des Notarzthubschraubers Christoph 14 aus Traunstein nutzte das letzte Tageslicht aus, um den Notarzt und einen Bergretter in der Nähe des Verunglückten abzusetzen. In einem zweiten Anflug konnte er weitere Bergretter und Material an die Absetzstelle bringen. Anschließend musste er allerdings wegen der anbrechenden Dunkelheit seinen Einsatz abbrechen.

Um den schwerverletzten Snowboarder retten zu können, musste nun aufwändig weiteres Material und auch Personal mit Hilfe zweier Quad-Geländefahrzeuge mit Kettenantrieb in die Nähe der Einsatzstelle gefahren werden. Erst nach mehr als drei Stunden gelang es den Einsatzkräften den Schwerverletzten ins Tal zu bringen und dort dem Rettungsdienst zu übergeben.

Rettungsaktion am Teisenberg

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