Nach Übung bei Ernstfall gefordert

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Die Schauübung im Freilassinger Freibad wurde zum Ernstfall. Die Wasserwacht musste sich um einen bewußtlosen fünfjährigen Jungen kümmern.

Freilassing - Nach einer Schauübung im Freilassinger Schwimmbad waren die Helfer der Wasserwacht Freilassing-Ainring bei einem richtigen Einsatz gefordert. Ein Kleinkind war bewußtlos geworden.

Sofort liefen die Wasserwachtler zur Unfallstelle und forderten gleichzeitig einen Rettungswagen an. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Kind bereits wieder bei Bewusstsein. Es wurde vorsorglich vom Rettungsdienst zur Untersuchung in die Kinderklinik nach Salzburg gebracht.

Die Rettung des Mädchens aus dem Schwimmerbecken war noch Übung.

Zuvor hatte Wasserwacht-Urgestein Johann Kuchlbauer den Zuschauern die Vorführung der jungen Wasserretter erklärt. Es wurde angenommen, das ein bewusstloser Badegast im Schwimmerbecken treibt. Rettungsschwimmer Gerhard Wesenauer sprang in kompletter Kleidung ins Becken, um den Bewusstlosen möglichst rasch per Rettungsgriff aus dem Wasser zu bringen. Fast mühelos zog anschließend Patrick Walser den Patienten an Land. Dort diagnostizierten die Retter einen Atemstillstand. Laura Fraek und Patrick Walser fingen daraufhin sofort mit der Beatmung und Herzdruckmassage an. Im Anschluss wurde der Patientenmime für den Abtransport ins Krankenhaus stabilisiert.

Die Übung zahlte sich umgehend beim Fall des Jungen aus.

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