Mühldorf-Freilassing weiter Sorgenkind

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Freilassing/Bad Reichenhall - Großes versprach die Ankündigung einer Stellungnahme von Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil zur Bahnlinie Mühldorf-Freilassing.

Sie sollte am Mittwochvormittag im Kreisausschuss Berchtesgadener Land vorgetragen werden. Das Ergebnis: vorerst bleibt alles beim Alten.

Der Landkreis Berchtesgadener Land hatte beim Bayerischen Verkehrsministerium die Notwendigkeit von einer Angebotsverbesserung und zusätzlichen Haltepunkte auf der Strecke Mühldorf-Freilassing gefordert. Nach fast einem Jahr landete Anfang Januar die Anwort des Ministers in Bad Reichenhall: "Die fahrplantechnischen Prüfungen haben in diesem Jahr ergeben, dass eine Angebotsverdichtung auf einen Stundentakt gerade in der Hauptverkehrszeit ohne massive Behinderung des Güterverkehrs nicht möglich ist", zitierte Verkehrsmanager Johann Wick aus dem Schreiben. Der Minister kritisierte darin auch, dass die Bahnhöfe in Tittmoning und Fridolfing nicht durch den öffentlichen Personennahverkehr erschlossen seien.

Eine mittel- und langfristige Angebotsverbesserung werde deshalb an drei Bedingungen geknüpft:

  • Schaffung der technischen Möglichkeiten auf der Infrastruktur
  • Positive Nutzen-Kosten-Rechnung
  • Konsequente Ausrichtung des ÖPNV-Angebotes entlang der Strecke auf den verbesserten Schienenpersonennahverkehr.

Landrat Georg Grabner betonte gegenüber dem Ausschuss, dass er das so nicht hinnehmen werde. Er wolle weitere Gespräche mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und der Südostbayernbahn führen, um eine Lösung für die Verbesserung des derzeitigen Zweistundentaktes auf der Strecke Mühldorf-Freilassing zu finden. "Der Landkreis Traunstein muss aber auch tätig werden", forderte Grabner, der erreichen will, dass sich noch in diesem Jahr dort was ändert.

cz

Rubriklistenbild: © Roland Richter

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